Die großen Meister …

Nun, ich will mich an dieser Stelle kaum einen großen Meister nennen – vielmehr geht es um die sogenannten großen Meister der Eisenbahnfotografie. Egal ob Deutschland oder Österreich … es gab Fotografen, die in den 50ern und 60ern „Jagd“ auf die die Dampfloks mit ihren Zügen machten (in anderen Ländern gab es solche sicher auch … aber da kenne ich mich halt nicht aus …).

Teilweise sieht man auf den Fotos des einen auch noch andere Fotografen, weil man eben nicht alleine seinem Hobby frönte. Und so kommt man auf die Beinahe-Standardausrüstung eines großen Meisters: Kamera (öfter ältere Modelle, Großformat, …), eine Tasche dafür und eventuell Proviant sowie ein Fahrrad … man musste ja auch an die entsprechenden Stellen kommen.

Bild 1: Einer der großen Meister prüft die Kameraeinstellungen, um an der Schönauer Schleppbahn „Fetzen-Karl“ auf den Film zu bannen

Von den großen Meistern der Eisenbahnfotografie geht’s jetzt zum globalisierten Handel und „böse“ chinesische Verkaufsplattformen. Ja: Man sollte dort nicht kaufen … schon gar nicht alles und in Mengen …, ich weiß. Aber als ich bei einem Blick in „Temu“ dort eine Packung mit 3D gedruckten Figuren fand (und noch ein paar andere Sachen, die ich hier, lokal nirgends bisher gesehen hatte), habe ich eine Probebestellung gemacht.

Oben im Bild sieht man nun eine solche Figur angemalt (die Kamera liegt einzeln dabei und kann so ebenfalls „gemütlich“ angepinselt werden) mit einem Fahrrad – die Tasche für die Kamera auf dem Gepäckträger ist selbst gedruckt – auf der „Jagd“ an der Schleppbahn. Die Figur und die Kamera sind überaus detailliert … und es kam auch alles intakt per Post an!

Klar, der Klebebatzen unter dem linken Schuh ist nicht schön, aber die Figur ist nur kurz zu Besuch an dieser Stelle … sie möchte dann weiter zu einem Freund, der auf seinen Modulen sicher auch noch ein paar Stellen hat, an denen man wirklich gute Fotos machen kann!

Puh … staubig hier!

Allerdings … lange nichts geschehen hier im Block. Tut mir leid … ehrlich!

Aber Ihr kennt das eh … man macht hier ein wenig, dort ein wenig … ja, irgendwie kommt dabei fast nix raus. Auf jeden Fall geht es derzeit weiter mit der Gießerei … ich hoffe, da kann ich bald etwas berichten. Und dann findet bald wieder – zum nunmehr zehnten Mal! – das FREMO-Treffen in Schönau statt. Und da muss auch noch ein wenig was getan werden …

Ihr erinnert Euch: Ich hatte mir ja vorgenommen, zum nächsten Treffen jeweils immer mindestens einen (Güter-) Wagen mit allem Pi, Pa und Po – also speziell Alterung – fertig zu machen. Und da sind wir wieder bei „staubig hier“. 

Bild 1: Stau vor der Eisenbahnkreuzung!

Irgendein Schlingel hat doch tatsächlich beim Verschub auf der Scheppbahn zwei Wagen – die kommen zum Großmarkt … oder von dort – auf der EK stehen lassen. Die arme Mitzi kann da also gar nicht weiterfahren mit ihrem Traktor! 😊

Nun, die zwei F der FS sind mal wieder eingestaubt (siehe oben) und eingesaut worden. Inzwischen finde ich das sogar halbwegs gelungen … aber nach oben ist wie immer noch sehr viel Luft!

Ich freue mich nur, dass ich inzwischen eine recht einfache aber m.E. wirksame Methode gefunden habe, die Radsätze zu altern: Acryl-Stifte! Da hat (u.a.) ein Satz mit diversen Brauntönen seinen Weg zu mir gefunden … und wenn die Acrylfarbe getrocknet ist, kommt jeweils noch ein Wash mit Schwarz an das Rad. Fertig!