Floris‘ „Luikse staalindustriebaan en aanverwante zaken“

Floris – soweit ich das verstehe einer der Modellbauer von Artitec – baut … wie soll man es umschreiben? … in einer gaaanz anderen Liga: Hier klappt einem Beitrag für Beitrag die Kinnlade auf die Tastatur. Stahlwerk und die Straßenzüge in der Nachbarschaft sind bis in’s allerkleinste Detail gebaut (und man kann öfter sehen, wie das gemacht wird) und bieten tausende Ideen zum Nachbauen …

Stefaniberg (9) – nun aber Prost!

Nun bin ich fertig!

… ok … diese Worte bedeuten bei mir in etwa das Gleiche wie bei anderen Modellbahnern. Eine Modellbahn – und auch ein Modul – ist eigentlich nie fertig. Vielleicht fällt mir irgendwann doch noch irgendetwas ein, was ich an dem Module noch unbedingt ändern oder ergänzen muss. Mal sehen. Derweil aber: Fertig!

Für ein paar abschließende Fotos – nichts Besonderes und eines schon aus dem letzten Blogeintrag „auf alt getrimmt“ bekannt – hat sich mal das Modul mit dem Christophorus-Hof im „Rübermachen“ versucht. Es steht dort natürlich nie … sonst wäre die Schleppbahn extrem kurz. Andererseits … ich wäre dann schon komplett fertig!

Großartigen und vielen Text möchte ich hier gar nicht loswerden … ich denke, eigentlich alles ist irgendwie von irgendwo schon bekannt. Ich habe ja nichts neue erfunden, denke ich .

Bild 1: Das bekannte Bild in Farbe … mit Christophorus-Hof als „3D-Hintergrund“
Bild 2: Das Schöne an Normen … wenn man sich daran hält passen selbst Dinge zusammen, die eigentlich gar nicht zusammen gehören

Bild 1 und 2 zeigen schön, dass der modulare Aufbau etwas für sich hat. Beide Module stehen so nie zusammen (außer bei einer in Ultrakurzversion aufgebauten Schleppbahn), passen aber – selbst einfach locker auf einer ebenen Unterlage zusammengestellt – fast perfekt zusammen.

Bild 3: Büsche und Unkraut am Straßenrand
Bild 4: Die Modellbüsche und -unkräuter haben gegenüber den echten den Nachteil, dass sie sich nicht so einfach zur Seite biegen, wenn ein Schienenfahrzeug daran vorbeifährt und sie streift …
Bild 5: Hier offenbart sich der ganze Schummel maximal … Schleppbahn in Minimalversion, quasi – der ÖAF Schnelllaster muss gar nicht so schnell fahren … weiter vorne hält die Mitzi tratschenderweise mit ihrem Traktor den Verkehr auf
Bild 6: Der umgebaute Prellbock, dank dessen Werdegang der Stefaniberg erst zu seinem Namen kam
Bild 7: Bei dem schönen Wetter wird’s sicher ein guter Jahrgang am Stefaniberg …
Bild 8: Nach meiner Hilfe sieht’s an der Unkrautfront nicht mehr ganz so schlimm aus und Trecker samt Egge kümmern sich am das, was noch nachgewachsen ist
Bild 9: Wein, Trecker und Egge … ja sogar die Schleppbahn! … sind dem Kleiber, der kopfüber den Stamm der Weide herunterklettert ziemlich egal …

Zwischendrin an der Schönauer Schleppbahn – Endspurt

Nach längerem Unkraut-Zupfen im Weingarten am Stefaniberg (siehe auch hier) geht es nun in den Endspurt. Letzte Kleinigkeiten werden hergerichtet und auf der Straße fahren nun auch Autos …

Bild 1: Bahn- und Straßenverkehr am Stefaniberg

Neben dem schon neulich kurz in’s Bild gerumpelten ÖAF mit Liesinger Bier musste dann noch ein NSU Prinz ein paar Überarbeitungen (Inneneinrichtung farblich überarbeitet, Fahrerfigur, neues Lenkrad, Lack ausgebleicht und verdreckt) über sich ergehen lassen. Keine Ahnung, ob es wirklich so viele davon in Österreich gab, aber das erste Auto meines Vaters war ein Prinz, von dem er immer noch schwärmt … folglich ein Muss, nachdem das Modell in H0 erschien.

Kenner der Materie sehen im Bild 1 natürlich, dass ich geschummelt habe … aber das fertige Modul mit dem Christophorus-Hof macht sich auch als Hintergrund für Fotos am Stefaniberg recht gut.

Ein wenig Geduld noch … dann kommen noch ein paar Fotos vom Stefaniberg. Und dann sogar in Farbe!

Luke Towan – „Ultra-Realistic Muddy River Diorama – Realistic Scenery Vol.15“

Ein neues, irgendwie „allumfassendes“ Video von Luke Towan auf YouTube.

Lukes Videos auf YouTube sind eigentlich fast alle ein „Gedicht“ und auch für Leute interessant, die auf der „oberen Seite der Erdkugel“ leben (auch hier gilt: Er redet in englischer Sprache … aber die ist sehr gut zu verstehen), aber dieses ist ganz besonders erwähnenswert, wie ich finde.

Vom Bau des Untergrunds (für ein Diorama), das Lackieren und Altern einer Brücke, die Konstruktion von Brückenwiderlagern, den kompletten Landschaftsbau (Untergrund, Gras, Büsche, Bäume) bis hin zu einer realistischen „Schotterpiste“ und einer realistischen Flußgestaltung – inklusive eines schönes Ufers – gibt es hier in einer halben Stunde einiges zu sehen und zu lernen.

Zwischendrin an der Schönauer Schleppbahn – Hol‘ mir mal ’ne Flasche Bier …

In der Zwischendrin-Kategorie heute mal ein Lebenszeichen von der Schönauer Schleppbahn. Diesmal keine langen Umbaubeschreibungen oder so … kurz und knapp.

Bild 1: Ein ÖAF 2 D 50 mit eiliger Ladung

Ein „Quasi-Vorbild“ meiner Schönauer Schleppbahn ist ja die leider nicht mehr existierende Schleppbahn in Wien Liesing. Hier gab es – allerdings nicht an der Schleppbahn – eine Brauerei … und da musste ich natürlich zugreifen, als ich einen Lieferwagen „Liesinger Bier“ von Brekina fand.

So ganz überzeugt hat mich die Marken-Wahl von Brekina – es ist ein Borgward – nicht (wobei ich als Nicht-Kenner nicht ausschließen will, dass tatsächlich ein Borgward das kühle Blonde aus Liesing an den Mann und die Frau gebracht hat). Außerdem fahren gefühlt auf allen Anlagen der Epoche III solche Borgward, Opel Blitz, … als Getränkepritsche herum.

Als dann von ACC bzw. Roco ein ÖAF Schnell-Laster der österreichischen Post angekündigt wurde, kam die Idee … die „Liesinger“-Pritsche auf den ÖAF … das muss doch passen? Naja … mit viel Anpassen, Ergänzen und einer guten Portion Nerven passt es auch. Eine Alterung und Beladung mit Bierkisten von Weinert später ist er nun fertig. Mir gefällt er … und solange keiner sagte, dass so ein ÖAF niemals mit Liesinger Bier unterwegs war …

Bild 2: Noch etwas näher und in Farbe … falls sich eventuell doch noch jemand am Nachbau versuchen will …

Ein großes Glück war hier – da bin ich schon bei einigen der von Starline produzierten Lkw oder Busse gescheitert (bisher) -, dass nach einem kurzen „Hebelversuch“ tatsächlich das Fahrerhaus vom Fahrwerk (das beinhaltet als Bauteil im Modell auch die schwarzen Kotflügel) „sprang“. Hier gibt es bei Starline-Modell anscheinend mehrere Zapfen, die besser oder schlechter verklebt sind. Im Fall des ÖAF ist es wohl ein Zapfen unter der Motorhaube, der bei mir schnell den Geist aufgegeben hat.

Stefaniberg (8) – Auweia!

Nun … keine großen Neuigkeiten, stattdessen eher ein kleiner Schritt zurück. Es war ja schon zu erkennen, dass der Weinbauer am Stefaniberg länger nichts mehr gegen Gras und Unkraut getan hat … hat er jetzt davon! … ne, eigentlich ich …

Die Tage war einer von den Befragten („Was kann da im Spätsommer der Bauer mit seinem Traktor im Weingarten machen?“) zu Besuch. Traktor und Egge fand er super … aber: „Mit der Egge kommt der bei so viel Gras und Unkraut nicht weit … da bräuchte er schon einen Grubber!“

Nun, einen Grubber in 1:87 kenne ich gar nicht. Und nochmal am Traktor und seiner Egge herumwerkeln? Nein … das geht nicht. Also muss ich jetzt irgendwie dem Weinbauern helfen, das Gras und Unkraut ein wenig in den Griff zu kriegen, damit er mit seiner Egge dann durchkommt und den Rest wegeggen kann. So wird’s laufen … nur: Wie genau ich das ohne zu viel Frickelei und möglichst, ohne alles kaputt zu machen, hinbekomme, das weiß ich derzeit noch nicht so genau …

Stefaniberg (7) – Schmalspur? Schmalspur!

Aus vorherigen Beiträgen war ja schon zu erahnen, dass am Stefaniberg irgendwo ein Traktor seiner Arbeit nachgehen soll. In diesem Fall war es das Modell (MO-Miniatur) eines Eicher Puma – ein Schmalspurtraktor, der im Wein- und Obstbau zur Anwendung kam – das mir irgendwann in’s Auge gesprungen war.

Aber was tat ein Weinbauer – noch dazu einer, der um 1960 einen Schmalspur-Traktor für die Arbeit im Weingarten besessen hätte – im Spätsommer denn so im Weingarten mit seinem Traktor? „Mechanische Unkrautvernichtung“ war die Antwort von Kundigen … in den Reihen zwischen den Weinstöcken hätte unser Bauer am Stefaniberg dann und wann das Unkraut entfernt. Beim Sichten, was es da geeignetes an „Werkzeug“ im Modell gibt, bin ich dann bei der Zick-Zack-Egge von Weinert gelandet. Die ist sehr fein, leicht zu bauen … nur ist sie zu breit. Eben möglichst breit, damit man auf dem Acker schneller fertig ist mit der Arbeit. Wenn aber rechts und links Weinstöcke im Weg sind, geht das so nicht …


Bild 1: Der Puma mit der Zick-Zack-Egge … ja, das Hinterrad „schwebt“ etwas über dem ebenen Untergrund

Bild 2: Die „Aufhängung“ der Egge entstand aus PS- und Messing-Profilen

Also wurde von der Weinert-Egge nur das mittlere Drittel verwendet – mal sehen, was mit dem linken und dem rechten noch passiert …

Nun braucht die Egge aber eine „Aufhängung“ – sie soll ja bei Fahrt auf Straßen und Wegen hochgezogen werden können, um selbige und sich selbst nicht zu beschädigen, bei Fahrt über das Unkraut im Weingarten am Stefaniberg aber durch den Boden eggen, um dort das Unkraut herauszuziehen.

Diese Aufhängung ist mehr oder weniger „frei Schnauze“ aus Polystyrol- und Messing-Profilen entstanden. Beim Vorbild hängt die Egge dann mit Ketten an diesem Gestell … so zierliche Ketten kenne ich im Modell aber nicht. Also „spielen“ vier hochgebogene Messingzapfen (wo dieses Drittel der Egge normalerweise mit dem linken und dem rechten Nachbarn verbunden ist) Ketten – mit Rost und Dreck erkennt man nicht wirklich, ob es nun eine Kette ist oder nicht – aber es ist fein (und ohne erhöhtes Fluchaufkommen an der „Aufhängung“ zu befestigen)!

„Aufhängung“ mit Egge unten dran werden dann mit der Ackerschiene verbunden. Hier muss man vorher ein wenig schauen, wie man mit den Höhen klar kommt. Die Bilder 1 und 2 zeigen, dass die Zinken der Egge tiefer sind als der Traktor, so dass auf der ebenen Fläche die Hinterräder des Eicher Puma in der Luft stehen. Bei der Arbeit sollen sie aber natürlich tief im Boden sein und dort das Unkraut erwischen … passt also. In Bild 3 sieht man das Gespann nun bei der Arbeit … ich denke, da passt die „Tiefe“ der Egge schon ganz gut.


Bild 3: Egge in Aktion

Der Eicher Puma selbst ist ein ganz feines Teil … einzig der sehr dominante „Überrollbügel“ in rassigem Rot störte m.E. irgendwie den Eindruck. Da unser Weinbauer eher nicht in steilen Weingärten unterwegs ist (der Stefaniberg ist ja so gesehen auch eher ein Hügel …), hat er den eben abgebaut. Außerdem hat er passende „Nummerntaferl“ vorn und hinten montiert.

Ansonsten brauchen natürlich Traktor und Anhang Alterung, Dreck und Ackererde … hier kamen wieder Farben von Vallejo und diverse Pigmente zur Anwendung. Abschließend muss natürlich auch noch irgendwer auf dem Traktor sitzen und diesen fahren … ein „weißes Preiserlein“ entpuppte sich als von der Pose recht passend. Allerdings hatte ich dabei einen Feuerwehrmann mit passendem Helm erwischt. Während die Uniform dank Farbe zu passenden „Ackerklamotten“ mutierte, wurde der Helm so beschnitzt, dass er eher wie eine Mütze aussieht.


Bild 4: Viel Unkraut am Stefaniberg …

Als ich den Boden für den Weingarten angelegt habe, hatte ich natürlich schon im Hinterkopf, was der Traktor dort wie mit der Egge tun soll. Also wurde dort, wo der Traktor schon geeggt hat, natürlich nicht begrast. Im Gegenteil: Dort landete noch etwas gröbere Erde und anschließend etwas Unkraut aus feinem Flock von Heki und einfach „hingerieselten“ Grashalmen von MiniNatur – eben das, was beim Eggen von den Zinken so hochgerissen wird und nun auf dem Erdboden liegt.

Gräf & Stift LVT-9 F/7 (1)

Wie schrieb ich vor einer knappen Stunde (siehe letzten Eintrag): „… wenn nichts dazwischen kommt …“.

Da fällt mir ein, dass doch da auch noch ein paar andere Fotos auf der Festplatte herumgammeln … das muss ja nicht sein. Also schnell mal hochgeladen und hier verlinkt. Passt!

Vor ein paar Wochen fand in Wien Inzersdorf die jährliche Hausmesse der Kleinserienhersteller statt. In den letzten Jahren irgendwie immer weniger interessant, weil auch immer weniger lohnenswerte Aussteller kommen, aber einer kommt doch immer und hat wirklich tolle Sachen dabei: JFK.

Ok, ich kaufe ja nicht immer – geht ja gar nicht -, aber dieses Jahr kam ich nicht an einem Lkw von Gräf&Stift vorbei – ein ehemaliger Kraftfahrzeughersteller in Wien.

Mitgekommen ist dann ein grüner Pritsche/Plane-Laster, wie im Bild 1 zu sehen.

Bild 1: Der Gräft & Stift von JFK mit Pritsche/Plane

Schon beim Betrachten grübelte ich herum. Ich gestehe: Ich mag ja Doppelkabinen irgendwie. Mag daran liegen, dass diese Variante in Realistät und Modell immer selten und exotisch wirkt. Aber ja … da kam das Grübeln: Ein Pritsche/Plane-Laster … mit Doppelkabine? Warum?

Doppelkabine … das heißt ja in der Regel, dass man mit dem Lkw neben dem eigentlichen Ladegut mehr Personal als sonst transportieren möchte (sehen wir mal ab von bekannten Sattelzugmaschinen mit Doppelkabine vor Tankaufliegern, bei denen der zusätzliche Stauraum wohl für den Transport diverser Öle zu den Tankstellen genutzt wurde).

Neben der auch von JFK realisierten Variante eines Feuerwehrfahrzeugs (wollte ich aber nicht, war auch nicht (mehr) zu haben), fallen mir spontan Fahrzeuge vom Bau oder dem Militär ein. Ersteres wohl noch spannend an der Schleppbahn, Zweiteres nicht unbedingt.

Dann fiel mir ein, dass in meiner Kindheit noch zahlreiche „Möbellaster“ mit Doppelkabinen herumkurvten – ok, ich gestehe … meistens mit speziellen Aufbauten bis über eben jene Doppelkabine. Aber für Übersiedlungen (zu Deutsch: Umzüge) braucht man halt auch Leute, die die diversen Kisten/Kartons oder Möbelstücke tragen …

Aber es hätte ja sein können, dass ein ganz normaler Kofferaufbau  …

Bild 2: Erste Probe mit neuem Koffer

In der Bastelkiste zuhause fand sich noch ein Brekina-Lkw mit einem Nivea-Koffer. Also flugs mal demontiert an beiden Lkw (der JFK ist zwar geklebt, aber die Pritsche ließ sich recht schnell abhebeln) und den Kofferaufbau auf den Gräf & Stift drauf … gar nicht so übel!

Bild 2 zeigt aber auch, dass die am Fahrgestell des Gräf & Stift angebauten Teile mit dem Koffer bzw. seinen tiefen Schürzen nicht so ganz zusammenpassen.

Bild 3: Im Vergleich zu Bild 2 passt es nun doch erheblich besser …

Nach noch etwas Grübeln habe ich am Fahrgestell des Gräf & Stift alle Anbauteile abgeschnitten. Man muss hier ein wenig vorsichtig sein, weil alles aus Resin ist. Aber machbar … Ebenso muss man hinten am Fahrgestell ein wenig kürzen (inklusive der hinteren Stoßstange samt Anhängerkupplung).

Der Kofferaufbau von Brekina muss zwischen den Freiräumen für die Kotflügel (selbige bleiben am Brekina-Lkw – so der Plan) und Räder noch etwas bearbeitet werden, dann kann die zweite „Anprobe“ erfolgen.

Bild 4: Auch von hinten … eigentlich ein schicker Laster, oder?

Jetzt passt der Aufbau schon fast so auf das Fahrgestell, als hätte man ihn dafür gemacht. Bei den Kotflügeln spekuliere ich darauf, dass der noch zu sehende, breite Spalt verschwindet, wenn der Kofferaufbau fest mit dem Fahrgestell verklebt wird.

Bild 5: Hier erkennt man – zumindest teilweise -, wo überall herumgeschnitten wurde

Die vom Fahrgestell abgeschnittenen Teile hebe ich derweil noch auf. Eventuell kommen die dann – ganz oder teilweise – wieder unter den Aufbau (wenn man sie denn sieht hinter/unter den Schürzen).

Nun schrieb ich aber oben von einem Lkw, der Möbel herumfahren soll. Da steht doch aber noch Nivea dran … passt also nicht ganz.

Bild 6: Innerhalb recht kurzer Zeit ein ganz anderer …

Den Koffer habe ich daher mit ganz feinen „Schmirgelschwämmchen“ (sowas findet man in diversen Online-Shops günstig in größeren Mengen in der Kategorie „Beauty“) bearbeitet, dann mit einem hellgrauen „Primer“ aus der Sprühdose überzogen.

Bild 7: An einer entsprechenden Beschriftung des Koffers wird – zumindest im Kopf – schon gearbeitet

Neben einer neuen Beschriftung für den neuen Zweck müssen auch an der Fahrerkabine noch einige Dinge passieren:

  • Scheibenwischer
  • Rückspiegel
  • Fahrer, Beifahrer, … eben Leute, die die Doppelkabine füllen
  • die Scheiben könnten schöner aussehen …

Stefaniberg (6) – ich lebe noch!

Am Ende des letzten Beitrags zum Stefaniberg konnte man es ja schon erahnen: Es gibt noch viel zu tun, ehe am Stefaniberg Wein gedeihen oder sogar gelesen werden kann – auch wenn ich Weintraubennachbildungen  in 1:87 dieses Mal ja verweigere.

Zahlreiche Tage, Wochen, Monate … später stehen nun alle Weinreben an ihrem Platz.

Bild 1: Wer fährt denn hier mit seinem Klumpat herum?

Schaut ungewohnt aus, oder?

Schon bei den ersten Ideen zum Weingarten befragte ich Kundige … mir ging es – ehrlich gesagt – damals vor allem darum, ob und wie ich zur gedachten Zeit (Jahr und Jahreszeit) einen coolen Trecker in die Szene bekomme, der da auch etwas Glaubhaftes tut. Dazu kommen wir – das schreibe ich auch irgendwie fast immer, oder? – später.

Ich erfuhr aber, dass zumindest hier in der Gegend die meisten Weingärten um 1960 noch ganz anders ausgesehen haben … früher wurden die in Stockkultur angelegt. Das heutige Bild der Weingärten (die Hochkultur) passt also nicht so wirklich in die Epoche III – jedenfalls nicht flächendeckend (die kam erst ab Mitte der 50er beim Neu-Anlegen eines Weingartens zur Anwendung). Überhaupt gibt es da eine ganze Menge an Anbauarten … wie immer hilft Wikipedia gern und umfassend. Ein sehr schönes Foto von damals ist hier zu finden und diente mir so indirekt als Vorbild …

Bild 2: Ein neu angelegter Weingarten in Stockkultur (Museumsdorf Niersulz, Niederösterreich)

Inzwischen werden auch wieder Weingärten in dieser Form angelegt – und nicht nur im Museum, wie in Bild 2 zu sehen.

Zurück zur Modellbahn, zurück zum Modul … hier kommt noch ein wenig Unkraut und Gebüsch hier und da dazu … dann geht es mit dem oben schon erwähnten Trecker weiter (sofern nichts Anderes dazwischenkommt!).

Mein Onkel (Mon Oncle)

Kein Sorge … mir ist nicht fad, ich habe das Hobby Modellbahn nicht an den Nagel gehängt und ich möchte hier nicht über meine erwandtschaft berichten …

Es geht vielmehr darum, dass ich vor kurzem einen netten Hinweis aus FREMO-Reihen auf einen Film bekam … Padauz! … den hatte ich doch als Kind mal gesehen, erinnerte mich an Szenen daraus aber wusste natürlich nicht, wie der Film damals überhaupt hieß.

Nun weiß ich es: Mein Onkel (Mon Oncle). Endlich!

Hier gibt es viele schöne Szenen und Motive aus Pariser Vorstädten … und der Film ist von 1958. So viel anders sah es in den Wiener Vorstädten um die Zeit nun auch nicht aus … und für die Umgebung der Schönauer Schleppbahn ist das eine ganze Wagenladung an Inspiration.

Auch YouTube liefert einige Szenen (ein paar rausgepickt):

Ganz viel Inspiration also …