Macht zwar wenig Sinn, weil der vorherige Beitrag eh noch ganz oben steht, aber der Beitrag zum FREMO-Localbahntreffen 2026 hat noch eine Ergänzung bekommen.
Update 2.5.2025 – FREMO-Localbahntreffen 2026
Im Beitrag zum Localbahntreffen 2026 gibt es nun einen Link auf eine weitere Fotogalerie.
FREMO-Localbahn-Treffen 2026
Am vergangenen Wochenende fand zum nunmehr zehnten Mal ein Localbahntreffen des FREMO in Schönau an der Triesting statt. Damit hätte beim ersten Treffen 2014 – oder vorher bei dessen Vorbereitung – wohl keiner der Mitwirkenden gerechnet.
Wie bereits vorher sieben Male waren wir wieder „Gäste“ in der Ortszentrum-Halle (in zwei Jahren mussten wir in die Turnhalle der Volksschule ausweichen). Das Schöne war, dass es nicht nur das zehnte Treffen war, sondern wir diesmal auch Verstärkung durch die Schmalspurbahner bekommen haben, die den zur Verfügung stehenden Raum bestens ausgefüllt hatten. Eine – wie ich finde – gelungene Kombination. So wurde bei der Normalspur ein Endbahnhof im Arrangement ersetzt durch eine Übergabe zur Schmalspur, und die normalspurigen Güterwagen konnten auf Rollwagen den weiteren Weg zu ihren Zielen zurücklegen (und es gab klarerweise auch Schmalspurzüge ohne Rollwagen).
Hier nun meine Bilder vom Treffen … wenn auch viel von meinem „Einsatzort“ an der Schönauer Schleppbahn dabei ist, kann man doch das Eine oder Andere auch von anderen Gegenden des Arrangements entdecken. Und alle anderen Teilnehmer sind natürlich aufgerufen, ihre veröffentlichen Fotogalerien oder Filme hier verlinken zu lassen … mache ich natürlich gerne!









Ein paar kleine Filmchen sind auch entstanden … ich will sie Euch nicht vorenthalten …
Update 2.5.2026
Franz hat auch ein paar Fotos gemacht und in eine Galerie gepackt … selbige findet man hier.
Update 3.5.2026
Und schon kommt die nächste Ergänzung daher: Christian hat Fotos gemacht und zeigt diese auf Facebook. Ich kann zumindest reinschauen … geht also auch ohne Konto dort …
FREMO-Localbahn-Treffen 2025
Nach nun doch fast zwei Wochen komme ich endlich dazu, die von mir gemachten Fotos während unseres FREMO-Treffens in den Blog zu werfen und öffentlich zugänglich zu machen.
Es war – natürlich! – wieder ein sehr schönes und entspanntes Treffen. Meine Meinung, aber andere haben das auch so gesagt. Wirklich, ehrlich!
Und nun: Genug geschwafelt, hier sind die Fotos!






Update 10.6.2025
Nun gibt es auch noch ein paar weitere Fotos im Netz … bei Manfred.
FREMO-Localbahn-Treffen 2024
Vom 25. bis zum 28. April dieses Jahres war es endlich wieder soweit: Localbahn-Treffen in Schönau … Und endlich waren wir von der Größe (von der Anzahl der Module und Betriebsstellen, aber vor allem von der Anzahl der Teilnehmer) auf einem Niveau wie vor Corona! Endlich!
Das Treffen in der schönen, hellen Halle des Ortszentrums stand ganz im Zeichen der ÖBB in den frühen 1960er Jahren … eine Nebenbahn (Windach-Simmering) mit abzweigenden Localbahnen (Bierbaum-Rodaun und St. Nikolai-Stammersdorf) sorgten für abwechslungsreichen Betrieb. Der spannende Fahrplan war so gestaltet, dass es zusätzlich zu den fünf Diensten noch zwei Dienste für Triebwagen-Kurse gab, die bei ausreichend Personal optional dazu genommen werden konnten und speziell für „Neulinge“ geeignet waren – und davon hatten wir einige (gerade noch nicht FREMO-Mitglied bis zu gerade FREMO-Mitglied). Auch die Jugend war wieder stark vertreten!







Bleibt zu sagen: Schön war’s! Danke … und bis nächstes Jahr!
Entlang der Schleppbahn (1)
Irgendwie kriege ich es nicht hin!
Da habe ich eh schon x „Projekte“ am Laufen, doch es fällt mir etwas ein und schon sind es x+1 Projekte. Und so geht das weiter … schweres Schicksal! Dabei hatte ich gar keine sooo schwere Kindheit. Ehrlich!
Nun … natürlich baue ich weiter an der Gießerei, natürlich liegen da noch Wagen, die gealtert werden wollen … und ja: Der Gastgarten beim Heurigen ist auch angefangen. Also eigentlich genug zu tun. Aber ich wollte mal „schnell zwischendurch“ etwas machen, was halbwegs schnell fertig wird, und gleichzeitig auch ein wenig an der Landschaft (was man entlang der Schleppbahn so als Landschaft empfindet) weiter tun.
Also ging es an anderer Stelle los mit ein wenig Bebauung am Modulrand (wird eh nicht viel Bebauung geben, die nicht am Modulrand steht). Und da es schon wieder länger her ist, dass ich genauer gezeigt habe, wie man an der Schleppbahn so Häuser baut (das war der Bayerhof vor nunmehr sechs Jahren!), habe ich dann und wann auch mal ein Foto gemacht … also eher geknipst mit dem Handy, weil es halt gerade da war. Ganz am Ende gibt’s aber auch mal wieder Fotos von einer anständigen Kamera!
Und bitte nicht wundern: Einige Fotos sind „am Laufsteg“ entstanden (also mit neutralem Hintergrund und so), einige aber an der Stelle, wo das Gebäude dann auch wirklich hinkommt (mit unaufgeräumten Anlagenraum als Hintergrund … sorry!).
Und eigentlich sind es sogar gleich zwei Häuser, die hier entstehen …























Nun … dieses Mal sind’s viele Bilder und – so gesehen – wenig Text geworden. Aber es soll ja Modellbahner geben, die ganz wild auf Fotos sind!
Wer sich an meine einleitenden Worte erinnert (Stichwort: „Landschaft“) und die „(1)“ in der Überschrift bemerkt hat, kann sich denken, wie es demnächst in diesem Theater weiter geht …
Richtig: Mit Teil „(2)“!
FREMO-Localbahn-Treffen 2023
Endlich wieder!
Vier Jahre nach unserem letzten Treffen haben wir endlich das siebte Localbahn-Treffen in Schönau erleben dürfen. Die Jahre vorher war da so ein kleines, fieses Virus unterwegs, das entweder solche Menschenansammlungen von vornherein unmöglich gemacht hat (bzw. indirekt durch die gegen die Verbreitung des kleinen, fiesen Virus gedachten Vorschriften im Land Niederösterreich) oder – wie im letzten Jahr – sich einfach ein Mitglied der Treffen-Organisation geschnappt hat. Aber: Genug gesudert! Nichtraunzerzone!
Es war ein kleines (es sind uns über die vier Jahre leider irgendwie ein paar Teilnehmer abhanden gekommen), aber feines Treffen. Und es gab wieder einige interessierte Besuche – teils am FREMO interessiert, teils FREMO-Neuling und beim ersten Treffen.
Nun, lassen wir Bilder sprechen …

Hoffen wir, dass wir kommendes Jahr wieder ein feines Treffen hinbekommen … vielleicht ja wieder mit ein paar mehr Teilnehmern. Ihr seid willkommen!
Gießerei „Hagen&Hagen“ (17) – lang ist’s her!
Fofftein!
Nein … nix mit Pause. Ok … weiß jetzt vermutlich nicht jeder, aber „Fofftein“ ist plattdeutsch, bedeutet Fünfzehn (in Zahlen: 15) und bedeutet außerdem, wenn etwa von einem Vorarbeiter gerufen, dass nun circa fünfzehn Minuten lang Pause ist. Das war zum Beispiel oft im Hamburger Hafen zu hören … als der noch so ein richtiger Hafen mit vielen Arbeitern war.
So genug gelernt für heute!
Hier heißt „Fofftein!“, dass es diesmal sage und schreibe fünfzehn Fotos in einem Beitrag zu sehen gibt. Das hat man auch nicht alle Tage … gab’s hier im Blog wohl auch noch nie, glaube ich.
Und mit dem Ganzen will ich jetzt einfach nur davon ablenken, dass ich hier seit letztem April nicht mehr über die Gießerei berichtet habe.

Also frisch an’s Werk. Es war ja schon zu lesen (damals war’s …), dass die ursprünglich geplante Tür nicht so recht zum Eingang in ein Fabrikgebäude passen wollte. Also habe ich mal wieder mit PS-Streifchen und ein paar geätzten Fensterchen gefrokelt und eine Tür gebaut. Passt so, finde ich.


Mit der nun vorliegenden Tür konnte ich mir dann auch weitere Ideen durch den Kopf gehen lassen, wie es wohl im Gebäude aussieht. Ergebnis war das in Bild 5 zu Sehende – zumindest im oberen Stockwerk können straßenseitig auch noch Büroräume sein, daher gibt es dort nun auch noch Fenster.

Sieht man in Bild 4 noch schön, dass ich beim Abmessen für den Ausschnitt für die Eingangstür nicht aufgepasst habe, kann man in Bild 5 erkennen, welchen Vorteil das Verputzen mit sich bringt. Es breitet quasi den Mantel des Schweigens über viele solcher „Schnitzer“ (im wahrsten Sinne des Wortes) …


Während es von der Straßenseite des Gebäudes von Anfang an schon Ideen, dann Zeichnungen und zu guter letzt sogar eine Art Plan gab, war die Hofseite bisher eher „unentdecktes Land“ … oder eher die „dark side of the moon“. Also musste da mit den Fixpunkten Aufzugturm und späteres Silo mal ein wenig nachgelegt werden.

Insgesamt wird die Hofseite etwas einfacher gehalten. Sieht man ja nicht von der Straße … also nicht gerade das Aushängeschild. Auch hier ist inzwischen Putz auf der Wand (aber der ist noch nicht versäubert in Bild 8) …
Als nächstes wollte ich ausprobieren, ob sich meine Ideen zum Aufzugturm machen lassen, wie ich das geplant habe … also ging’s mal los mit Farbe auf der geprägten, babyblauen Wand. Sieht doch gleich besser aus!

Der Aufzugturm soll ja Ziegelwände mit einem Stahlfachwerk erhalten. Selbiges ist wieder aus PS-Stäben – und die Knotenbleche sind aus passend zugeschnittenem Cinefoil entstanden, in das mit einer Nadel von der Rückseite Niete eingeprägt wurden.
Ja, sowas macht man heute mit Lasercut oder so … ist feiner, genauer, schneller … Ich habe aber keinen Lasercutter und wenn ich für den Aufzugturm erstmal alles zeichnen muss … ne, da war ich vermutlich so mindestens ebenso schnell.


Drei Seiten des Aufzugturms werden also eine entsprechende Fachwerkstruktur bekommen. Die vierte ist die, wo er an das vorhandene Gebäude angebaut wurde. Da sieht man die nicht. Hilft mir ungemein …


Nach dem Zusammenkleben der drei Teile die spannende Frage: Hat der Harald auch nicht geschlampt? Der Turm besteht ja immerhin schon aus dem PVC-Hartschaum-Kern und einer Schicht geprägtem PS darauf … viel Potential, etwas zu verschlampen, wie ich finde.
Bild 14 beweist: Kann so bleiben. Es passt, wackelt und hat – oh Wunder! – recht wenig Luft. So soll es sein.

Im letzten Bild des heutigen Beitrags („Fofftein!“) ist das Fachwerk mit Lackspray grundiert und mit einem Hauch Weißleim hier und da am Ziegelmauerwerk befestigt. Passt noch immer … wundert mich auch immer noch sehr. Ehrlich!

Jetzt muss wohl auch das Fachwerk noch ein wenig Farbe bekommen. Zu ranzig darf so ein Aufzugturm ja nicht sein, aber es ist halt auch nur ein Arbeitsgerät …
Und währenddessen denke ich mal darüber nach, wie die „Aufzugtür“ genau aussehen wird. Die Spannung steigt …
Gießerei „Hagen&Hagen“ (16) – ein Traum in Himmelblau und Weiß
Nach längerer Zeit – u.a. Covid sei Dank! – ein kleiner Fortschrittsbericht. Nicht ganz ausführlich und in allen Details, aber so als Anhaltspunkte … wenn ich später mal wissen möchte, was ich wie gemacht habe!

Weiter geht es an der Gießerei … das Gebäude entlang der Querstraße – angenommen mit Büros und Werkstätten für „kleine Sachen“ – soll entstehen. Es gibt ein Tief- und ein Hochparterre (mit Werkstätten) und einen ersten Stock, in dem sich Büros befinden. Zur Hofeinfahrt hin gibt es einen kleinen Anbau, in dessen Erdgeschoss sich kleine Räumlichkeiten für einen Pförtner befinden. Die ganze Herrlichkeit halbwegs repräsentativ, aber nicht zu sehr …
Der erste Teil des „Fundaments“ entsteht klassisch aus einer 1mm starken Polystyrolplatte und PS-Profilen, um auf die Höhe des Fußwegs bzw. Hofes zu kommen. Die Wände haben wieder eine Basis aus PVC-Hartschaum.
Was ich schon länger einmal ausprobieren wollte ist das „Stanzen“ von Ziegelumrissen in dünnes Styrodur. Es ist eine lausige Arbeit mit einem modifizierten Pinsel (ein 2-er Flachpinsel, mit Zangen und Feilen in Form gebracht passt ganz gut) … jetzt weiß ich wieder, warum ich bei den Hofmauern dann auf die Teile von Auhagen umgeschwenkt bin.


Letztlich bekommt man mit der Technik halbwegs unregelmäßige Ziegel im Läuferverband zusammen … es kostet halt seine Zeit und wird recht fix mal ungenau (also nicht zu genau hinschauen!). Da der Läuferverband für wirklich tragende Wände nicht unbedingt die erste Wahl ist und ich dann irgendwann doch die Schnauze voll hatte, kam die Idee eines kleinen Gebäudeteils auf … ein nachträglich angebauter Aufzugturm, der noch dazu mit einem schicken Stahlfachwerk verziert wird. Ja … das ist es!

Vom Gebäude gibt es ein paar grobe Pläne … der Rest entsteht wieder semispontan: Abmessen, Überlegen, Ausprobieren, Probestellen … In Bild 4 hat sich kurz vor dem Probestellen die Erkenntnis eingestellt, dass ein „Kessel“ (für was auch immer) vom Durchmesser sehr gut in die StaKo-Teile von Auhagen passt.
In Bild 5 steht dann die Straßenfront im allerersten Rohbau mal zur Probe.

Neben der Hofeinfahrt soll auch noch ein Ein- und Ausgang entstehen … für die Angestellten zum Schichtwechsel. Vorgesehen war hier eigentlich eine zweiflügelige Tür von Woytnik, die aber wohl doch eher zu einem Wohnhaus passt. Eventuell muss ich hier noch etwas Passenderes suchen oder selber schnitzen …

Parallel zu den Planungen und ersten Bauschritten zeigte sich, dass es beim Modellbau-Kaufhaus neue, fein geätzte Fenster zu kaufen gibt. Eigentlich für die Verfeinerung eines käuflichen Bausatzes gedacht, kommen hier schicke Fenster für Werkstätten und Büros.
Wenn es da nicht ein Problem gäbe …
Mögliche Vorbilder im Raum Wien zeigen solche Gebäude mit außen liegenden Fenstern – also einfach die schönen Messingteile von hinten an die Wand kleben ist hier nicht! Aber auch kein Problem … aus PS-Profilchen entsteht einfach ein wenig (wir wollen ja nicht übertreiben bei der Gießerei!) Stuck rundherum. So verziert kommen die Fenster dann von außen auf die Wand aus PVC-Hartschaum.

Gießerei „Hagen&Hagen“ (15) – macht hoch die Tür, die Tor macht weit …
Nun denn … ehe ich mich hier wieder über die lange Zeit, in der ich nichts geschrieben habe, auslasse, beginne ich lieber gleich mit meinem „Bautagebuch“ – netter Begriff eigentlich, den ich vor kurzem gelesen habe. Und da ich ja oft hier hereinschaue, was ich irgendwann mal wie gemacht habe, passt das wohl auch.
Vielleicht ist es deswegen auch wieder etwas „viel“ … es geht um ein Fabriktor, und da wird es sehr wahrscheinlich noch ein paar mehr entlang der Schleppbahn geben!
Auch hier hieß es mal wieder: „Wo habe ich das Tor denn nur hingelegt?“ Dieses schicke Exemplar (immerhin sollte m.E. eine Gießerei ein halbwegs als „Aushängeschild“ verwendbares Firmentor besitzen) stammt vom Modellbau-Kaufhaus. Und es wollte erst einmal wiedergefunden werden. Wurde es.

Da das Tor nicht einfach nur „in der Gegend herumstehen“, sondern beweglich sein soll … und im Endausbau dann auch mit Servos geöffnet und geschlossen werden soll … steckt also noch ein wenig mehr Nachdenken in der gesamten Konstruktion. Es muss alles halbwegs stabil sein und – da die Servos natürlich „unter der Erde“ ihren Platz finden sollen – durch den „Deckel“ des Moduls hindurchreichen.
Schließlich sind die Torflügel mit entsprechenden Messingstäben verlötet, die ziemlich genau (aber nur ziemlich … mehr dazu weiter unten) durch entsprechende Röhrchen passen, so dass sie dann zur Antriebsmechanik führen – wenn die mal an der Reihe ist. Als Pfosten dienen erst einmal zwei H-Profile, auch aus Messing und ebenfalls verlötet.

In Bild 2 sieht man, dass ich die Detaillierung auf der Rückseite (die werksseitig einfach flach ist) nicht gerade übertrieben habe. Aber ein wenig was musste dann doch sein. Hier haben einige Polystyrol- und Messingprofile ihren Platz gefunden, ebenso mein immerwährender Favorit: Cinefoil.
An einem Torflügel (in Bild 2 rechts) ist mir das ein wenig verrutscht beim Aufkleben … insofern gab es – ebenfalls mit Cinefoil – einen „Blechflicken“. Irgendwer ist da halt mal unsanft an das geschlossene Tor gefahren … So sieht man das schiefe Stück nicht mehr.

In Bild 3 ist dann lediglich ein wenig Farbe und Alterung dazugekommen. Ja, das Tor ist ein wenig „Aushängeschild“ der Fabrik, aber immerhin sind wir hier nicht in der schicken Innenstadt unterwegs … und zweitens an der Schleppbahn, wo sowieso alles immer etwas alt und gebraucht aussieht.
An den für die spätere Bewegung empfindlichen Stellen ist das Messing noch mit Ballistol brüniert, damit möglichst nicht irgendwann mal Messing durchschimmert.
Dann kam die große Frage: Wie hätte man an der Schleppbahn und um 1960 herum signalisiert, dass der Schienenverkehr bei einem geschlossenen Tor doch bitte lieber anhalten soll? Nach ein wenig Forschung – auch mit Hilfe einiger Tips aus Foren – kam dann rechts und links auf den Torflügel jeweils ein Sperrsignal. Auf der Innenseite befinden sich keine solche Scheiben – wenn die Lok der Schleppbahn die Gießerei bedient, kommt eh niemand auf die Idee, das Tor zu schließen. Wozu also Sperrsignale anbringen, wenn sie nicht benötigt werden?

Wenn man das Tor dann so vor sich liegen hat, wirkt es mit den beiden H-Profilen schon sehr zierlich und filigran. So hatte ich schon von Anfang an im Hinterkopf, dass die irgendwann mal an einen ordentlichen Pfeiler kommen, der dann auch einer Gießerei wie der von Hagen&Hagen würdig ist.
Selbige sind nun aus vier Lagen von 2mm starkem PVC-Hartschaum entstanden – zumindest außen herum analog zu meiner Bauweise für Gebäude.

Ergo haben die Pfeiler dann auch das ganze Prozedere in Sachen Verputz, Risse und Bröckeln sowie einer Alterung über sich ergehen lassen (müssen). So (Bild 5) wirkt das Ganze aber dann schon etwas weniger filigran.

Wo ich oben schon schrieb, dass hier Messing-Rundprofil ziemlich genau in Messingrohr passt: Nachdem ich mit einem Bohrmaschinenständer die Löcher für die spätere Verbindung zum Antrieb gebohrt hatte (damit die ja genau senkrecht sind), kam die erste Probe am Modul … und natürlich haben die Torflügel etwas Spiel, so dass die von mir mühevoll aus dem Messingrohr gesägten „Unterlegscheiben“ (an der Schleppbahn würde man „Beilagscheiben“ sagen) nicht mehr ganz ausreichen, damit genug „Luft nach unten“ ist. Ein Schleifen auf den Rillenschienen war dann doch zu deutlich zu spüren und zu hören. So kam dann nochmal links und rechts jeweils ein „Unterlegscheibchen“ dazu. Das muss reichen.
Ein nächster Schritt war dann logischerweise, die Pflasterung, die bisher schon auf Straße und Fußweg angebracht war, auch irgendwie durch das Tor hinein in den Hof der Gießerei zu bekommen. Während das Kopfsteinpflaster der Straßen aus Kibri-Platten besteht, kommt hier zusätzlich – wegen der schon im Namen erkennbaren Flexibilität des Ganzen – „Flexiway“ des Herstellers Juweela zum Einsatz. Dabei handelt es sich – wie in Bild 7 zu sehen – um kleine, einzelne Pflastersteine, die auf einem flexiblen Träger fixiert sind. Mit dabei ist bei jeder Packung dann ein Pulver, mit dem die Zwischenräume zwischen den Steinen verfugt werden (das sehen wir dann später noch). Und außerdem finde ich, dass die Steine recht gut zu denen der Kibri-Kopfsteinpflasterplatten passen (auch wenn das genau genommen dann jedenfalls im Hof der Gießerei kein wirkliches Kriterium ist).

Daneben wird es im Hof aber hier und da ein wenig Betonplatten (gravierter PVC-Hartschauem) usw. geben … es sollt halt nicht so langweilig und einheitlich aussehen.

Im Bild 9 kann man schon ein wenig in den Hof schauen … gerade bei unterschiedlichen Höhen (entlang der Schienen, an den Rändern der Straße, …) ist das Juweela-Material eine tolle Sache. Außerdem kann man damit prima Stellen nachbilden, wo sich das Pflaster abgesenkt hat.
Man erkennt hier auch den Materialmix …

Das mitgelieferte Fugenmaterial kehrt man dann einfach mit einem Pinsel in die Fugen. Dann sollte man wohl alles mit Wasser besprühen … habe ich aufgrund der doch schon recht fertigen Umgebung aber nicht gemacht. Stattdessen habe ich das Wasser (mit etwas Odol dabei) vorsichtig mit einer Pipette in die Fugen laufen lassen. Das ging dann auch recht gut.

Noch zum Thema „Aushängeschild“ … nun mussten die beiden Pfeiler des Tores noch ein wenig aufgehübscht werden.
Nach ein paar Griffen in den Bastelvorrat meiner besseren Hälfte entstanden die beiden „Kugeln“ in Bild 11 – hier schon grundiert. In Bild 12 kann man sie in der schlussendlichen Farbe erahnen.

Der vorerst letzte Schritt war dann das Einfärben des neuen Juweela-Kopfsteinpflasters in etwa passend zum umgebenden von Kibri … um hier mal den Test dieses neuen Materials zu einem ersten Abschluss zu bringen.

Inzwischen ist auch die letzte Lücke in der Hofmauer geschlossen worden – das kleine noch in Bild 12 zu sehende Stück „Landschaft“ kommt dann später, wenn auch im Hof noch hier und da etwas Grün wachsen wird.





















































































































































