Trötzmüller-Garage Wien

„Alte Hasen“ hier im Blog kennen den Beitrag zur Apollogarage in Wien. Und sie erinnern sich vielleicht auch an die Geschichte.

Ich jedenfalls habe etwas daraus gelernt: Wenn Frau fragt, ob man nicht mit nach Wien kommen möchte, dann macht man das nicht nur, weil man ein netter Mensch ist, sondern auch, weil man dann vielleicht wieder was Interessantes sieht.

Was soll ich sagen … ähhh … schreiben. Es hat wieder geklappt!

Wieder gab es eine Garage, aber irgendwie doch ganz anders …

Parkplätze findet man hier keine (zumindest ich fand beim Block vom Bürgersteig keine, drinnen herumgelaufen bin ich dann nicht), aber es gibt eine Tankstelle und eine Waschanlage. Und auch die Architektur und das Drumherum sind natürlich anders … aber eben auch spannend, wie ich finde.

Und auch, wenn hier die Moderne schon ein wenig Einzug gehalten hat, so kann man sich doch in etwa vorstellen, wie’s hier früher wohl zugegangen ist.

Zwischendrin in Kottingbrunn – eine alte Straßenlampe/Freileitung

Gestern bin ich in Kottingbrunn durch Zufall an dieser schicken, alten Straßenlaterne vorbeigekommen … also schnell an die Seite mit dem Auto und ein Foto schießen!

Die nächste Straßenlampe war vom gleichen Typ, allerdings war der Lampenschirm nicht mehr vorhanden … deshalb: „Kein Foto für Dich heute …!“

Von der Freileitung werden hier auch noch ein paar Häuser versorgt, die „dicken Kabel“ sind solche Versorgungsleitungen. Interessant, was für ein „Verhau“ da oben so zu finden ist.

Haus am Wiener Neustädter Kanal in Kottingbrunn

„Och neee … schon wieder so ein altes Haus!“, das wird jetzt mancher sagen … oder wenigstens denken. Aber dieser Blog-Eintrag kommt jetzt spontan und aus aktuellem Anlass!

Er ist quasi zur Trauma-Bewältigung … meinerseits. Ich glaube, ich schrieb es ja schon (öfter?) – immer wieder passiert es mir, dass ich ein Haus fotografiere … und dann wird es abgerissen. Ja, das wird bald zum Trauma … echt!

Und als ich gestern durch Kottingbrunn fahre, da sehe ich plötzlich so ein modernes „Schuhschachtelhaus“ im Rohbau … wo ich vor 5 Jahren ein sehr interessantes, altes Gebäude vorfand und fotografiert habe. Ich habe bis heute keine Ahnung, was das genau ist … ähhh … Achtung, Trauma! … war. Jetzt steht es dort ja nicht mehr. Stattdessen wohnt dann halt bald jemand in einer Schuhschachtel mit Blick auf den Wiener Neustädter Kanal – oder auch nicht, denn die meisten Häuser dort haben hohe Mauern oder Hecken zum Kanal hin, weil da ja bei schönem Wetter doch sehr viel los ist am Uferweg …

Das damals war auf jeden Fall kein Wohnhaus. Ok … wenn man in einer dunklen Nacht da langläuft und vielleicht Nebel vom Kanal herüberzieht … dann kann da schon ein verrückter Doktor oder Professor hausen und irgendwelche kranken Experimente machen (inklusive schauriger Geräusche aus dem Inneren und flackernder Lichter hinter den Fenstern). Finde ich jedenfalls.

Auffällig sind jedenfalls der „Aufsatz“ auf dem Dach – das könnte eine Entlüftung gewesen sein – und die interessanten „Vordächer“, unter denen irgendetwas an der Wand montiert gewesen sein müsste … eventuell Isolatoren? Und das Gebäude hatte irgendetwas mit Strom zu tun?

Auch sonst scheint es früher noch mehr Anbauten an den Wänden gegeben zu haben – da sieht man Stellen an der Wand, wo wohl etwas um- oder abgebaut wurde.

Klasse auch die Mauern mit den Dachziegeln in „Mönch und Nonne“ Deckung!

Ich fand’s und find’s immer noch spannend … im Gegensatz zu einem Schuhschachtelhaus. Das habe ich aber nicht fotografiert … oder würde das dann wohl auch gleich wieder weggerissen?

Haus in Hasslach

Und noch so eine „alte Hütte“ … ein altes Haus in Hasslach.

Hier war es die beste aller Ehefrauen, die beim Vorbeifahren mit dem Auto plötzlich bremste und meinte: „Das willst Du doch sicher fotografieren, oder?!“. Na, Recht hat(te) sie!

Auch hier gibt es wieder zig Details und Kleinigkeiten, die man sich an- und abschauen kann – etwa den schicken Zahnfries zwischen Erdgeschoss und erstem Stock. Und – natürlich ein Hingucker! – die kaputte Lampe mit Efeubewuchs …

Haus in Feldbach

Im Januar bin ich ein paar mal in die Südsteiermark und zurück gefahren. Dabei ist mir ein altes Gebäude in der Nähe der Abfahrt zur Umgehungsstraße von Feldbach aufgefallen … und bei einer weiteren Fahrt habe ich einfach einmal angehalten und ein paar Fotos gemacht.

Das Ganze steht recht dekorativ an einem Hügel (was den Nachteil hat, dass man nicht so einfach mal leicht drumherum spazieren kann … ok, so viel Zeit hatte ich auch nicht) und reicht, so wie es aussieht, auch in diesen hinein. Darauf deuten Schornsteine hin, die aus dem Hügel herausstehen – auf den letzten Bildern recht gut zu sehen.

Ehrlich gesagt habe ich keinen blassen Schimmer, was das für ein Gebäude ist … oder gewesen ist. So wirklich gut in Schuß sieht es nämlich nicht aus – ich denke, es wird schon länger nicht mehr wirklich genutzt.

Nun … vielleicht ist ja da draußen irgendwer, der weiß, was hier mal gemacht wurde … oder zumindest eine Ahnung hat, wozu es bei einem offensichtlichen Keller vom Haus in den Hügel dahinter Schornsteine (mindestens zwei) gibt …

Zwischendrin in Schönau – ein platzsparender Baum

Bild 1: Ein „platzsparender“ Baum in Schönau

Erst vor kurzem (gemessen an der Zeit in der ich Schönau nun schon kenne – gemessen an der Zeit, die das Bild hier auf den Blog gebraucht hat, ist es nun schon wieder fast drei Wochen her) ist mir ein Baum im „Zentrum“ von Schönau aufgefallen.

Das Gegenlicht und die noch sehr sparsame Belaubung zeigen deutlich, wie dieser Baum an der Stelle entstanden ist … was ihn zu groß gemacht hätte, ist weggesägt worden.

Im Sommerkleid mit viel Laub bietets sich somit ein recht dekorativer, nicht zu großer aber eben auch nicht zu kleiner Baum … mit einem eigentlich recht „üppigen“ Stamm. Eigentlich also recht interessant für eh schon immer beengte Platzverhältnisse auf der Modellbahn und vor allem auch innerhalb dichterer Bebauung.

Fragt mich jetzt nur nicht, was es für ein Baum ist … mit dem derzeitigen Laub kriege ich das nicht so recht auf die Reihe …

Update 26.5.2020

Üblicherweise gab es nach meinen Fotos immer folgendes Update: Das „alte Haus“ wurde abgerissen. Hier war es anders … gottseidank (für das Haus) oder leider …

Es wurde weggesägt … dieses Mal der ganze Baum. Irgendwie schade, es wirkt dort jetzt sehr „nackt“. Und die auf dem letzten Rest vom Stumpf stehende rot-weiße Warnbarke ist kein passender Ersatz für den schönen Baum!

Bild 2: Haus gestrichen, Baum gefällt … leider

Stefaniberg (6) – ich lebe noch!

Am Ende des letzten Beitrags zum Stefaniberg konnte man es ja schon erahnen: Es gibt noch viel zu tun, ehe am Stefaniberg Wein gedeihen oder sogar gelesen werden kann – auch wenn ich Weintraubennachbildungen  in 1:87 dieses Mal ja verweigere.

Zahlreiche Tage, Wochen, Monate … später stehen nun alle Weinreben an ihrem Platz.

Bild 1: Wer fährt denn hier mit seinem Klumpat herum?

Schaut ungewohnt aus, oder?

Schon bei den ersten Ideen zum Weingarten befragte ich Kundige … mir ging es – ehrlich gesagt – damals vor allem darum, ob und wie ich zur gedachten Zeit (Jahr und Jahreszeit) einen coolen Trecker in die Szene bekomme, der da auch etwas Glaubhaftes tut. Dazu kommen wir – das schreibe ich auch irgendwie fast immer, oder? – später.

Ich erfuhr aber, dass zumindest hier in der Gegend die meisten Weingärten um 1960 noch ganz anders ausgesehen haben … früher wurden die in Stockkultur angelegt. Das heutige Bild der Weingärten (die Hochkultur) passt also nicht so wirklich in die Epoche III – jedenfalls nicht flächendeckend (die kam erst ab Mitte der 50er beim Neu-Anlegen eines Weingartens zur Anwendung). Überhaupt gibt es da eine ganze Menge an Anbauarten … wie immer hilft Wikipedia gern und umfassend. Ein sehr schönes Foto von damals ist hier zu finden und diente mir so indirekt als Vorbild …

Bild 2: Ein neu angelegter Weingarten in Stockkultur (Museumsdorf Niersulz, Niederösterreich)

Inzwischen werden auch wieder Weingärten in dieser Form angelegt – und nicht nur im Museum, wie in Bild 2 zu sehen.

Zurück zur Modellbahn, zurück zum Modul … hier kommt noch ein wenig Unkraut und Gebüsch hier und da dazu … dann geht es mit dem oben schon erwähnten Trecker weiter (sofern nichts Anderes dazwischenkommt!).

Zwischendrin in Leobersdorf

Stell‘ Dir mal vor, Dein Nachbar zieht weg … und nimmt sein Haus gleich mit … aber vergisst die Tapeten 😉

Ok, genug gealbert! Ich find’s immer spannend, wenn ein Haus abgerissen wird und seine „Spuren“ an den Wänden der Nachbarhäuser hinterlässt. Als ich jetzt an genau so einer Baulücke in Leobersdorf vorbeigekommen bin, musste daher mal ein Foto gemacht werden …

Ein Klick auf das Foto, um dieses größer betrachten zu können, lohnt sich!

Bauernhöfe in Thures (Waldviertel)

„Wenn’s so heiß bleibt, dann fahren wir am Samstag in’s Waldviertel! Da ist’s immer kühler!“ … das waren gegen Ende der letzten Woche die Worte der großen Chefin.

Mal abgesehen davon, dass ja immerhin sie die Eingebohrerene ist – ich nur der mit Migrationshintergrund -, war es ja zumindest eine Chance, der Gluthitze zu entfliehen.

Genützt hat es nicht viel, aber wenn man in der Mittagshitze herumläuft, ist man wohl eh selber schuld.

Auf jeden Fall gab es in Thures – dort waren wir – an der Hauptstraße (äh … naja … Straßen gibt es eigentlich nicht, jedenfalls keine mit Namen … die Häuser in der kleinen Ortschaft sind einfach durchnumeriert …) zwei alte Bauernhöfe, die ich – soweit es ging – mal abgelichtet habe. Man weiß ja nie, wozu man das eine oder andere Foto noch gebrauchen kann …