Stefaniberg (4) – Silberweide

Es gibt hier erstmal plakativ die Überschrift „Stefaniberg“ und selbigen auch als Schlagwort … kann aber auch sein, dass ich mich da noch umentscheide beim Pflanzen der Silberweide, um die es hier nun gehen soll, und … ehrlich gesagt … wird man vom Berg (ok … Hügel eigentlich) auch im ganzen Beitrag gar nichts sehen.

Ich wollte einfach mal wieder einen „Baum drehen“ … und so einen knorrigen, verdrehten und „mitgenommenen“ noch dazu.

Mit diesen Vorgaben zu Knorrig-, Verdreht- und Mitgenommenheit wurde es dann – den Hang am Stefaniberg immer vor Augen – eine Silberweide.

Bild 1: Eine ältere und „mitgenommene“ Silberweide

Der Stamm der Weide ist dabei im unteren Bereich … ja … wie nennt man das genau? … gespalten? verwundet? beginnend hohl zu werden? … Ich hoffe, man weiß, was gemeint ist.

Bild 2: Nahaufnahme des Stammes samt Bewohner

Der Stamm entstand zum Teil in der bekannten Technik mit verdrilltem Draht. Im unteren Bereich kamen noch zwei weitere Dinge dazu:

  • Abgebrochene Äste bestehen aus Bruchstücken von einer verdorrten und vor der Wiederverwertung (Kompost) geretteten Kräuterpflanze … ich meine: Rosmarin.
  • Der untere Teil des Stamms und die „Mischung“ aus echtem Holz sowie verdrilltem  Draht wurde mit „Green Stuff“, einer 2-Komponenten-Knete, grob modelliert.

Abschließend gab’s dann wieder die übliche „Rindenmasse“ und Farbe, ehe Laub von MiniNatur zur Anwendung kam.

Wie man auf den beiden Bildern sehen kann, ist die Weide auch schon bezogen worden. Wer mir sagen kann, wer hier eingezogen ist (ich weiß es … ich weiß es …!), gewinnt zwar keinen Preis aber Ruhm und Ehre.

Stefaniberg (3) – der Hänger

Nach einer längeren Pause (zwecks Sommerurlaub) soll es nun einmal wieder etwas weitergehen … „etwas“ wohlgemerkt, denn wirklich viel gibt es nicht zu berichten.

Es haben inzwischen erste Bäume bzw. Büsche am Stefaniberg ihren Platz eingenommen – eine Straßenlampe hat es ihnen nachgemacht. Selbige kommt von Beli-Beco und hat im Nachhinein nur zwei Isolatoren (an der Schleppbahn werden die Straßenlampen großteils noch über Freileitungen mit Strom versorgt) bekommen und der an der Rückseite des Mastes befindliche Schlitz wurde verspachtelt. Klar … dann kam noch etwas Farbe drauf.

Ja, ähnliche Lampen gab es auch mal beim Kotol (Kluba?) und die waren ein ganzes Stück billiger … aaaber: Es waren Glühlampen verbaut, es gibt sie nicht mehr und bisher sind die guten Stücke auch nicht wieder mit LED im Programm zu finden … derzeit also keine Alternative.

Bild 1: Der Maier-Bauer hat gleich mal den Steyr angespannt und eine Spritztour mit dem neuen Hänger gemacht (ts, ts, ts … ohne Nummernschild!)

Etwas Neues ist aber doch zu sehen … aber hier war ich nicht tätig. Ein guter Freund – der Toni – kam so mir-nix-Dir-nix, plötzlich und unerwartet mit einem von ihm gebauten Anhänger vorbei.

Er hat sich viele Male entschuldigt, dass der beim Verpacken wohl etwas an den Bordwänden gelitten hatte, aber bei so einem alten Gefährt finde ich es nicht unpassend, wenn da von der einen oder anderen Ladung über die Jahre auch mal was schief oder verzogen ist.

Bild 2: Ein wohl seltener Blick – der Anhänger von unten -, den der Erbauer des Modells auch hatte und so alles ganz genau anschauen und vermessen konnte.

Extra für Euch hat der Maier-Bauer den Anhänger mal auf die Seite gelegt … so sieht man nämlich ganz genau, was an Details auch im Fahrwerkbereich ganz genau nachgebildet ist.

Ich bin begeistert, der Maier-Bauer ist es auch … Danke, Toni!

Jetzt muss ich mal den Steyr des Maier-Bauern auch etwas altern und verdrecken und dann einen schönen Platz für das Gespann suchen!

Stefaniberg (2)

Irgendwie hatte ich ja gedacht, wenn ich nach dem Heurigen jetzt mal „ein wenig“ Landschaft mache, dann geht’s mal schneller weiter … totaler Irrtum! Jetzt sitze ich schon wieder viel länger an allem als ich gedacht hatte. Naja, ist gerade eh wenig Zeit und Spaß machen soll es ja auch alles – kein Stress, eh klar!

Als kleines Lebenszeichen und weil ich ja dann und wann auch ganz gerne mal gucke, was die Kamera so sieht, hier ein neueres Bild vom Stefaniberg. Passend zur Jahreszeit grünt und blüht es auch schon ordentlich.

Bild 1: Mit Vollgas und ohne einen Blick auf das Grün rundherum zu verschwenden, knattert der Postzusteller am Stefaniberg vorbei

Netterweise versteckt das Grün auch, dass ich immer noch nicht die Gleise geschottert habe … naja: Kommt Zeit, kommt Schotter!

Dafür gibt’s schon diverse Gebüsche, Wegwarten und Weidenröschen. Am Gleis musste ich vorbildgerecht sogar ein wenig Gestrüpp wieder zurückschneiden, damit die Schleppbahn das Gleis wenigstens ansatzweise nutzen kann …

Stefaniberg … Südhang, vielleicht …

Gleich mal vorweg: Der Stefaniberg hat seinen Namen nicht von einer Stefanie (sonst hieße er ja wohl Stefanieberg), sondern von einem Stefan. Selbiger hat mir vor langer Zeit ein Foto eines interessanten Prellbocks zugespielt, der mir als Inspiration zur Gestaltung des Weinert-Prellbocks an eben jenem Stefaniberg an der Schönauer Schleppbahn gedient hat. Also … damals hatte der „Berg“ noch keinen Namen, danach hieß er nach ein paar Witzeleien dann eben so.

Überhaupt … der Stefaniberg (auch wenn er noch nicht so hieß) war schon recht früh am Anfang dran … ich musste jetzt mal länger suchen, bis ich Fotos von „damals“ fand (Bild 1 und 2). Selbige waren schon an anderer Stelle zu sehen, kommen hier aber der Vollständigkeit nochmal zu ihren Auftritten.

Bild 1: Das erste „Bauwerk“ an der Schleppbahn … die Stützmauer am Stefaniberg (der damals noch gar nicht so hieß)

Das erste Bauwerk an der Schleppbahn überhaupt war so gesehen am Stefaniberg … eine L-förmige Stützmauer, mit der der Berg in Richtung des hier endenen Schleppbahngleises abgefangen wird. Entstanden ist das Ganze aus Resinabgüssen einer Form von Langmesser.

Damals las ich auch einen Bericht über die Vallejo-Farben von Lars-Christian Uhlig (lcu). Die ersten Farben kamen bald und die ersten Tests fanden eben an jeder leicht maroden Betonwand statt. Inzwischen habe ich einige Farbfläschchen des Herstellers mehr bei mir liegen und nutze sie fast nur noch …

Durch dieses Foto und ein weiteres kam dann ein Forums- und Mailverkehr zum Thema Prellbock zustande, in dem ich vom FREMO-Kollegen Stefan ein Foto eines ähnlichen Prellbocks beim Vorbild mit ein paar „Verfeinerungen“ bekam. Ergo baute ich den Prellbock von Weinert noch ein wenig um (siehe Bild 2) … und zu Ehren des Ideenlieferants heißt der Berg (oder meinetwegen auch: Hügel!) nun Stefaniberg und wird bekannt sein für seinen dort angebauten Wein …

Bild 2: Aufgrund eines Fotos wurde der entsprechende Prellbock noch einmal umgebaut (links der Prellbock frisch aus der Schachtel, lediglich mit einer Pufferbohle aus zurechtgeschnitztem PS statt aus dem beiliegendem Holz, rechts Prellbock Stefaniberg … „mit alles“)

Genau genommen war der Stefaniberg auch nicht am Anfang und dann nicht mehr … auf die aus Styrodur geformte Hügelrundung habe ich immer wieder Reste des flexiblen Fliesenklebers geschmiert, wenn ich an anderer Stelle damit gearbeitet hatte und Kleber übrig war – ist ja meistens doch irgendwie der Fall.

Und irgendwann war der ganze Hügel dann voll damit … kein Platz mehr für weitere „Kleberschmierereien“. So kam nun dieses Modul als nächstes an die Reihe, nachdem das mit dem Christophorus-Hof bis auf kleine Kleinigkeiten fertig ist.

Bild 3: Mehr Gelände, mehr Strasse … aber noch viel Rohbau

Am Hügel erkennt man in Bild 3 inzwischen schon Erde auf dem Boden, in Richtung der Stützmauer wächst auch schon das eine oder andere Kraut.

Falls sich wer wundert: Für die Bäume sind schon Löcher in den Boden gestochen … und damit ich sie später wiederfinde, kommt dann jeweils ein halber Zahnstocher rein!

Im Vordergrund sieht man noch puren Fliesenkleber. Dafür schon die Straße im Rohbau in voller Polystyrolpracht.

Bild 4: Immerhin sind Strasse und Schiene jetzt schon durchgefärbt!

Einige Zeit später sieht man, was aus Straße und Gleis mit ein wenig Farbe wird. Ok, die Straße kriegt ganz am Ende mit Pigmenten noch einen „Spätsommerstaubüberzug“, aber sonst war’s das mal.

So gesehen hat man hier auch – wenn auch in aller Kürze und im „Zeitraffer“ – wieder die Bauschritte vor Augen. Praktisch … beim nächsten Modul muss ich dann eh wieder gucken, wie ich es damals eigentlich gemacht habe … 😆

Jetzt geht’s dann mal mit der Landschaft um Straße und Gleis herum weiter – für „obenrum“ fehlt mir noch ein wichtiges Zubehör, ehe es weitergehen kann …

Der Dienstwagen SSB 52 – ein Pwgi

Schon längere Zeit hat die Leitung der Schönauer Schleppbahn sich von Vorschlägen bis zu Beschwerden anhören müssen: Das Verschubpersonal der Schleppbahn braucht endlich einen Dienstwagen!

Darin könnte man in aller Ruhe den Papierkram erledigen – auch während der Zug rollt -, es wäre nicht mehr so proppevoll auf der Lok und man könnte zwischendrin mal einen heißen Tee oder Kaffee kochen … inklusive einer wettergeschützen Möglichkeit, selbige Heißgetränke geschützt zu trinken bzw. zusammen mit der Jause zu verspeisen.

Die Leitung der Schleppbahn ist nun keineswegs als unmenschlich verschrien, aber als sparsam allemal … geht halt nicht anders. Ergo hielt sie ein wenig Ausschau und fand alsbald die Möglichkeit, aus dem Steierischen einen Dienstwagen günstig kaufen und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können.

Und da ist er nun unterwegs auf der Schleppbahn … der Pwgi SSB 52 …

Bild 1: „Fetzen-Karl“ kommt mit ein paar Güterwagen aus der Schleppbahn gefahren – direkt hinter der Lok rollt Pwgi SSB 52

Rein modellbahnerisch ist der Wagen ein Zufallsprodukt – der Ausgangswagen lag schon länger hier herum und sollte nun zum diesjährigen FREMO Localbahntreffen endlich mal angegangen werden … dort hätte die Schleppbahn nach ersten Planungen ein ganzes Stück auf Staatsbahngleisen fahren sollen, um Wagen zu übergeben bzw. abzuholen (die Idee ist inzwischen wieder vom Tisch, aber der Wagen war angefangen … also ging’s auch mal weiter). Das alles spielte den Verschiebern der Schleppbahn natürlich als weiteres Argument in die Hände 😉

Der Wagen ist von der Firma „Signalmeister“ aus Graz und eigentlich eine Nachbildung eines GKB-Gepäckwagens. Das schränkt aber natürlich den Einsatz bei der Schleppbahn nicht wirklich ein.

Ob der Wagen sein Geld wert ist, muss jeder für sich entscheiden … er ist sicher kein Hochpräzisionsmodell und hat vor allem im Fahrwerksbereich Schwächen, aber anderswo gibt es den Wagen gar nicht, als Kleinserienmodell könnte er wohl auch noch einiges teurer sein und Wagenkasten und Inneneinrichtung sind wirklich nett gemacht.

RP25-Radsätze für das Fahrwerk kamen nach Mailkontakt von Luck … es gibt keine Spitzen- oder Zapfenlager, die Radsätze rollen in passenden, U-förmigen Halterungen am Fahrwerk und die Lager usw. sind einfach „davorgebaut“ (und nebenbei sehr empfindlich). Außerdem mussten die Radsätze kleiner sein … mit den Originalradsätzen war die „Laube“ schon sehr hochbeinig und überpufferte jeden Nachbarwagen problemlos …

Da der Wagen auch „untenrum“ eher sparsam ist, bekam er zuerst mal einen Batteriekasten mit passenden Halterungen und unter der Toilette ein Fallrohr. Eventuell werde ich mich da noch ein wenig weiter austoben, damit’s weniger „nackig“ wirkt. Dass der Wagen keine Nachbildungen einer Bremsanlage besitzt, ist auch noch etwas, was geändert gehört, wie ich meine.

„Obenrum“ gab es ein paar freistehende Griffe und einen Abzug für den Ofen im Wagen (damit das mit Kaffee und Tee auch wirklich klappt …), dazu eine neue Lackierung, eine neue Beschriftung (die irgendwie „steif“ war und so leider aus der Nähe betrachtet doch recht gut als solche zu erkennen ist) und etwas Alterung. Ganz fertig bin ich hier noch nicht, aber für den Einsatz beim FREMO-Treffen reicht es wohl so für den Anfang.

Noch ein paar Fotos vom Christophorus-Hof

Als „Zugabe“ noch ein paar Fotos (und wenige Worte) … wo wir schonmal dabei sind …

Bild 1: Der „Telegrafenmast“ hat sich mit leichter Schieflage schon denen angepasst, die an ihm vom Heurigen heimwärts wanken …

Real wirkt der Mast gar nicht sooo schief – ehrlich! Und Auslöser (nettes Wortspiel … Achtung! … jetzt gleich …) für die neuen Fotos (na?) war die Linde am Straßenrand. Die wollte in ihrem „Pflanzloch“ nicht so recht stabil kleben … also musste ich noch einmal an die Arbeit.

Bild 2: Der Fahrer des Dreitonners stürzt sich gerade beim Heurigen über eine extragroße Brettljause

Bild 3: Nochmal Franzi und Fritzi … und – besser zu erkennen als vorher – der Namensgeber des Heurigen

Die Idee, einen Christophorus an die Wand „zu dübeln“, kam beim Sortieren von diversen Preiser-Packungen. Die Figur ist in einer der Flohmarkt-Packungen.

Im Zuge eines Umbaus des Hauses ist – angenommenermaßen … Genaues weiß man (bisher) nicht! – aufgrund eines schieren Wunders in der Familiengeschichte der Christophorus auf einem kleinen Sockel an die Fassade gekommen. Und damit hatte der Heurige dann in kürzester Zeit seinen Namen … Christophorus-Hof eben!

Bild 4: Eigentlich würd‘ ja der schöne Gastgarten zum Draußen-Sitzen einladen – noch fehlen aber Tische und Stühle

Bild 5: Die Zufahrt zum hinteren Hof

Bild 6: Und noch ein ganz anderer Blickwinkel – ich glaub‘, ich steh‘ im Wald …

Schönauer Schleppbahn – Theorie und Praxis

Nachdem ich in Bezug auf die Schleppbahn-Historie noch wegen alter Pläne gefragt wurde, ist mir noch etwas aufgefallen bei der Suche (bei der ich die eigentlkich gesuchten Gleispläne bisher aber nicht gefunden habe).

Theorie und Praxis … teilweise dicht zusammen, teilweise auch nicht.

Und – was an dieser Stelle auch kund und zu wissen getan werden soll: Fertig!

Der Christophorus-Hof steht nun an seinem Platz und ist angeschraubt, die Umgebung soweit fertig … Kleinigkeiten mögen noch passieren (etwa: in einem gaaanz ruhigen Moment muss ich noch die Tische und Stühle für den Gastgarten aus Ätzteilen zusammenfalten … aber jetzt wird ja es eh erst einmal Winter 😆 ) und man findet sicher hier und dort noch etwas, was noch gemacht gehört, aber es geht nun an die nächste Baustelle … oder eher Baustellen.

Aber für’s erste genug geredet …

Bild 1: Erste „Planung“ der Straßenseite des Heurigen

Eine erste, recht komplexe Straßenfront wurde von einigen Bauexperten in der FREMO-Localbahn-Runde abgelehnt … „Zu Nussdorf’sch!“ war die Meinung.

Bild 2: Zweite, „genehmigte Planung“ der Straßenseite

Bild 3: So sieht’s im Vergleich nun auf dem Modul aus – man erkennt doch viele Ähnlichkeiten

Bild 4: Und die erste Skizze der Hofseite

Bild 5: Im Vergleich fällt hier vor allem der nachträgliche Anbau auf – ansonsten auch viele Übereinstimmungen

Ein paar weitere Bilder gibt’s an der Stelle auf die Schnelle auch noch … vielleicht ist irgendwann noch einmal schönes Wetter, so dass ich draußen fotografieren kann.

Bild 6: Der Blick am Marterl vorbei zur bergauf führenden Straße war auch schon in verschiedenen Stadien zu sehen

Bild 7: Die eigentliche Chefin des Hauses heißt Sabine, hält sich am liebsten auf dem Dach auf und hält Ausschau nach Zügen

Bild 8: Franzi und Fritzi sind Stammgäste und gerade auf dem Heimweg vom Heurigen

In Bild 8 kann man erahnen, woher der Heurige seinen Namen hat. Aber auch da muss ich irgendwann noch einmal mit einer richtigen Kamera Details fotografieren …

Schönauer Schleppbahn-Historie (Übersicht)

Um dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen … oder einfach alles etwas einfacher auffindbar zu machen, hier noch abschließend alle Beiträge zur Historie der Schönauer Schleppbahn in der Übersicht:

  • Teil 1 – Idee
  • Teil 2 – Modul- und Gleisbau
  • Teil 3 – Stützwand- und Straßenbau, kanalisierter Bach und Garagen
  • Teil 4 – Landschaft auf dem Übergangsmodul, Marterl, Bäume
  • Teil 5 – Schienen- und Straßenfahrzeuge, Ladegut
  • Teil 6 – Lagerhaus und Zweiradwerkstatt (ehem. Landmaschinenschlosserei)
  • Teil 7 – Heuriger „Christophorus-Hof“ auf dem Übergangsmodul

Schönauer Schleppbahn-Historie (7)

Nach nun doch schon etwas Erfahrung in Sachen Gebäudebau, zog die Baukolone also zurück zum freien Grundstück an der Einfahrt in die Schleppbahn.

Bild 1: Erste Stellproben mit Wänden aus PVC-Hartschaum und Stuckelementen aus Resin

Beim Heurigen gab es nun natürlich weitere Steigerungen im Vergleich zu vorher:

  • teils „gebogene“ Wände
  • Wände in mehreren Ebenen
  • diverse Stuckelemente aus Resin und PS

Bild 2: Die Hofseite des Heurigen

Bild 3: Auch beim Heurigen gibt es wieder einige Räume, in denen eine Inneneinrichtung erkennbar sein wird – so kann man der Tochter des Hauses bei der Haarpflege zuschauen …

Bild 4: … und trotz des schönen Sommerwetters sitzen ein paar Gäste im Heurigenlokal

Auch nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass der Heurige am Hang liegt. Dadurch sind Gebäudeteile und Höfe auf verschiedenen Ebenen, die Einfahrt zum Hof noch dazu in der Schräge …

Bild 5: Deutlich zu erkennen … es geht bergab! … auch quer zur Hofeinfahrt …

Bild 6: … was deren Pflasterung nicht ganz so leicht macht!

Während Stellproben mit den Rohbauwänden aufgrund der weißen Farbe (PVC-Hartschaum bzw. Spachtelmasse) immer etwas elegant wirken, gibt einem die erste Grundierung dann immer gern die – um mal im Österreichischen zu bleiben – Watschn.

Der Heurige sollte Wände in einem Beige-Braun bekommen – das sah dann so aus …

Bild 7: Erste Grundierung der Wände … ohne weitere Worte

Bild 8: Einige Bemalungsschritte weiter wirkt das Ganze dann erkennbar besser … dafür werkeln nun unübersehbar die Elektriker

Bild 9: Beim Heurigen entstanden viele „Anbauteile“ aus PS-Platten und -Profilen – hier als Beispiel das Hoftor und die Läden vor Tür und Fenster im Erdgeschoß

Der Heurige besteht – angenommenerweise – aus einem alten Kern, der über die Dekaden immer wieder mal um- und angebaut wurde. Insofern fand sich in einer Bieberschwanz-„Dachplatte“ von Noch eine geeignete Möglichkeit, den Regen fernzuhalten …

Bild 10: Bieberschwanzdeckung und Übergang zum Schornstein mit Verblechung wie beim Original

Die Bearbeitung dieser Platten ist indes etwas, über das wir hier lieber schweigen wollen …

Bild 11: Der Anbau mit dem Presshaus hat schon neuere Dachziegel bekommen

Die moderneren Dachziegel auf dem Presshaus-Anbau stammen von Igra und kommen in gelaserten Streifen. Ich denke, damit kann man einiges anfangen, wenn es mal um krumme und schiefe Dächer geht …

Der weitere Anbau (Hühner- und Schweinestall) bekam dann ein Wellblechdach, was aber schon hier im Blog detailliert beschrieben ist.

Bild 12: Auch hier wieder „Was nebenher geschah …“ – Oleander für den Gastgarten bzw. Hof des Heurigen

Bild 13: Nach ein wenig „Vorbildstudium“ entstand eine Baumpresse …

Bild 14: … die einige immer noch so schön finden, dass sie es bedauern, dass die Presse natürlich im Presshaus steht und nur durch dessen offensthendes Tor zu sehen sein wird

Der Giebel zur Schleppbahn – oder davor aufgestellte Plakatwände – war zuerst als „Spielwiese“ der Werbewirtschaft gedacht. Gleichzeitig wollte ich aber mit dem Efeu von MiniNatur den Giebel begrünen.

Bild 15: Tote Efeuranken aus Dichtungshanf

Nach ein paar Versuchen zu abgestorbenen Efeuranken gefällt mir (und der obersten Baubehörde) aber der begrünte Giebel so gut, dass er nicht durch Werbung verschandelt werden soll.

Bild 16: Der Giebel im aktuellen Zustand

Eventuell kommt im rechten Bereich noch ein klein wenig was … aber das soll es dann auch schon gewesen sein mit der „Verschandelung“.

Aufmerksame Leser des Blogs haben inzwischen gemerkt, dass wir die Historie nunmehr aufgearbeitet haben. Alles, was nun anschließend passiert ist, hat bereits seinen Weg in den einen oder anderen Beitrag hier gefunden.

Und alles, was noch passieren wird, wird auch in der einen oder anderen Form hier zu lessen und zu sehen sein … versprochen!

Schönauer Schleppbahn-Historie (6)

Gegenüber der noch zu bauenden Gießerei führt die Vorstadtstrasse mit dem eingebetten Schleppbahn-Gleis ein ganzes Stück über das nächste Modul – immer in leichten Kurven, damit es nicht zu fad ausschaut. Für die typische Bebauung bleiben auf dieser Seite des Moduls durch das IH-Profil nur ein paar Zentimeter Tiefe, auf denen nun das erste typische Gebäude entstehen sollte.

Bild 1: Das kleine Lagerhaus

Mit einem kleinen Lagerhaus, das aus „Stilelementen“ mehrere typischen Gewerbebauten in Wien entstanden ist ging es nun eigentlich erst so richtig los mit dem Gebäudebau …

Auch hier sei zu Details zum Bau darauf verwiesen, dass das Ganze mit diversen Beschreibungen und Zwischenfragen 😉  an anderer Stelle bereits beschrieben ist und ich vorhabe, bei weiteren Gebäuden auch hier im Blog einmal eine Art Bauanleitung einzustellen.

Jedenfalls war die Lagerhalle das erste Gebäude in der Bautechnik, in dem auch bisher alle anderen Hauser entstanden sind.

Bild 2: Ein wenig Innenleben und Bautechnik

Die grundlegende Bautechnik ist natürlich abgeschaut, vieles musste aber irgendwie austrifiziert werden – speziell dann bei den weiteren Gebäuden.

Bild 3: Dezenter Verfall … oder maroder Charme?

Bild 4: Straßenverlauf „geschwungen“ … wie die ganze Schleppbahn

Diverse Kleinteile sind selbstgebaut, kommen in Weißmetall von Mo-Miniatur (Schornstein, jedoch modifiziert) bzw. Woodland (Lüfter) oder – in neuerer Zeit – von Auhagen.

Bild 5: Ein wenig Grün darf auch sein …

Eine Inneneinrichtung ist angedeutet – obwohl man selbst bei Licht (Innenbeleuchtung aus einem Stück „LED-Stripe“ für 12V) durch die dreckigen und kaputten Fenster nicht wirklich viel davon sieht.

Irgendwann ist so ein Gebäude dann auch fertig und man muss sich eine neue Beschäftigung suchen (nicht, dass einem dass bei so vielen jungfräulichen Modulen schwer fallen würde). Hatte ich erst vor, endlich das Übergangsmodul fertig zu machen, kam mir nun doch wieder mal der Zufall in die Quere.

Im Nachbarort fiel mir ein Haus auf, das sich gut als Nachbar der Lagerhalle machen würde. Bei mir ist es eine ehemalige Schmiede, dann Landmaschinenschlosserei und nun Zweirad-Werkstatt. Erst später habe ich erfahren, dass zumindest die ersten beiden „Evolutionsschritte“ wohl auch mein „inoffizielles“ Vorbild durchgemacht hatte (inoffiziell, weil ich das Gebäude nicht sklavisch nachgebaut habe – es wurde aber von Ortskundigen schon wiedererkannt).

Bild 6: Ein kleiner Einblick in die Bautechnik … an der Stelle wohl eher schockierend – bei so viel Blau  😆

Bild 7: Hier kann man später durchaus auch die Inneneinrichtung sehen

Bild 8: Und wieder einmal ein Blick die Strasse entlang … (vergleiche Bild 4)

Ganz wichtig sind natürlich zwischendrin auch immer wieder Stellproben (auch mit diversem „Drumherum“) und Probefahrten.

Bild 9: Der Triebfahrzeugführer der Schleppbahn wird schon ungeduldig … der Fahrer des ENO der Post zuckelt mit fast leerer Batterie vor ihm her und hält den ganzen Verkehr auf – die Waggons müssen aber doch rechtzeitig an die ÖBB übergeben werden!

Der Vergleich zwischen Bild 8 und 9 zeigt noch eine „Probe“: Die Vespa-Werbung wurde nur provisorisch an die Wand geheftet, um ihre Wirkung auszutesten. Es war irgendwie zu viel … und daher ist die Wand ohne Werbung geblieben (die schicke Werbung ist aber aufgehoben und kommt sicher noch irgendwo an eine Wand).

Bild 10: Eigentlich viel zu spät … in einem früheren Baustadium wäre die Wandbeschriftung einfacher zu machen gewesen

Erst spät entschloss ich mich, die Wand mit einer darauf gepinselten Schrift zu versehen. Mit teilweise wieder „abgekratzten“ Anreibebuchstaben (sowas bekommt man etwa noch bei Conrad) und viel Nachbehandlung mit Farbe, erkennt man nun über dem Tor zur Zweiradwerkstatt die alte Anschrift der Landmaschinenschlosserei.

Eigentlich sollte man das viel früher machen. Klar müssen die Wände schon verputzt und gestrichen und gealtert sein, aber mit weniger filigranen Anbeiteilen an der Wand, ware die Sache entspannter abgelaufen …