Pkw-Anhänger von „Small Models“ (1)

Schon vor einiger Zeit ist mir ein Bausatz von „SM“ (keine Sorge 😮 … steht für „Small Models“) zugelaufen … Modellbahner sind ja in dem Sinn immer noch Jäger und Sammler. Aber gerade bei kleinen Herstellern und Kleinserien muss man halt zugreifen, auch wenn man das betreffende Modell erst viel später mal wirklich gebrauchen kann.

Eigentlich sind es auch drei Bausätze …

Bild 1: Bausätze für drei Pkw-Anhänger von „Small Models“

In dem kleinen Karton finden sich diverse Resin- und Ätzteile für drei Pkw-Anhänger. Dazu gibt’s noch eine kurze, aber m.E. völlig ausreichende Bauanleitung, die leicht verständlich zeigt, welche Teile für welchen Anhänger benötigt werden und wie sie zu montieren sind.

Bild 2: Der Packungsinhalt

Keine große Schwierigkeit also … man sollte aber schon einmal einen Resin-Bausatz zusammengebastelt haben, denn die Resinteile für die Anhänger sind wirklich sehr fein und zierlich – speziell die Deichseln -, so dass man wissen sollte, wie man mit dem Material umgeht und wie man es vorsichtig „säubert“.

Apropos „säubert“: Ober- und Unterteil des Anhängers sind sauber gegossen und nur von einer feinen Haut zu befreien. Da alles recht filigran ist, muss man hier wirklich vorsichtig vorgehen. Wenn’s gut aussehen soll oder gar wirklich ein Anhängsel für ein Pkw sein soll, dann muss man auch das kleine Loch aufbohren, mit dem man den Anhänger anhängen kann … 😉

Zwischen Ober- und Unterteil habe ich strategisch ein paar Tropfen Sekundenkleber-Gel verteilt – hält!

Zumindest den Boden des Anhängers habe ich noch mit einer Nadel etwas nachgraviert … wenn hier öfter aus- und eingeladen und transportiert wird, ist der schon nach kurzer Zeit nicht mehr so ganz „schachtelfrisch“. Auch an den Bordwänden mag ich noch ein wenig in der Richtung werkeln … Wie schon geschrieben: Mit der nötigen Vorsicht geht das recht locker von der Hand.

Bild 3: Erste Probezusammenstellung

Die Räder bestehen aus einer Resinfelge, die in ein „Reifenteil“ geklebt wird, das m.E. aber nicht aus Resin ist.

Da mein Anhänger mit Beladung (dazu später noch mehr … versprochen!) auf dem Hof eines Heurigen stehen soll, wollte ich zusätzlich noch die hintere Bordwand herunter geklappt darstellen. Das geht aufgrund des wirklich dünnen Resingusses recht einfach – man muss jedoch auch hier wieder sehr vorsichtig vorgehen und mit einem scharfen Messer vorsichtig an den Kanten der Bordwand entlang fahren. Nach dem zweiten oder dritten „Ritzer“ ist man durch …

Entsprechend der Anleitung vermute ich, dass es sich bei den Anhängern um Modelle tatsächlicher Vorbilder aus der Tschechoslowakei handelt. Was das genau für welche sind und von wann sie stammen, habe ich jetzt nicht großartig erforscht. Ich denke aber, dass auch anderswo in den 60ern solche oder zumindest sehr ähnliche Anhängsel hinter dem einen oder anderen Pkw hingen.

Die Kotflügel in der „eckigen“ Form scheinen mir etwas moderner zu sein, aber hier könnte man ja durchaus auch noch ein wenig umbauen … auch dazu – vermutlich – später mehr an dieser Stelle.

Schotter und Unkraut (Zugabe)

Und nachdem einige Fragen gekommen sind …

  • Der Schotter ist Kalkstein von ASOA (ich meine, da gibt es eine feinere Variante, die ich bestellt hatte), zu den Rändern hin ist vorher etwas Kalkstein-Splitt gelandet (teilweise auch in das Gras hinein).
  • Ich hatte absichtlich bis relative nahe an das Gleis vorher Moos und Gras angepflanzt, so dass der Schotter dann zwischen das Gras rieseln konnte, um ein nicht so wirklich gepflegtes Gras darzustellen. Das hat im Ansatz geklappt, an vielen Stellen reieselte aber nichts, so dass ich den Schotter mit einem einem Pinsel bzw. einem Zahnstocher etwas „antreiben“ musste.
  • Geklebt ist das Ganze mit „mowi“, einem im FREMO sehr verbreiteten und beliebten Kleber, der mit einem Liter Spiritus angesetzt wird. Das Zeug ist wirklich erstklassig zu verarbeiten – man muss auch nicht vorher mit entspanntem Wasser „vornässen“ wie beim bekannten verdünntem Weißleim – und hält dann bombenfest.
  • Abschließend ist an „strategische Punkte“ nochmal etwas Moos (feines „Turf“, nach Aufbringen auch mit „mowi“ angeklebt) und Gras (2mm, Spätherbst und beige) an und zwischen den Schienen gewachsen.

Jetzt geht’s dann aber mit den Bereichen vom Modul weiter, die auf dem Foto im letzten Beitrag extra nicht zu sehen sind …

Schotter und Unkraut

Direkt neben dem Christophorus-Hof (so heißt der Heurige direkt neben der Schleppbahn … nur, falls das noch nicht bekannt sein sollte) ist inzwischen ein bißchen Gras über die Sache gewachsen … also, über den „Schotter“, den man irgendwann einmal unter dem Gleis und um die Schwellen herum verteilt hatte …

Bild 1: Das Schleppbahn-Gleis direkt neben dem Heurigen – die EK inzwischen vorschriftsmäßig mit Pfeifpflöcken gesichert

Einen wirklich vorbildlichen Eindruck hat das Gleis der Schleppbahn ja noch nie gemacht, jetzt zeigt sich aber das ganze Ausmaß … überall sprießt Gras und Moos macht sich breit. Dazwischen liegt auch hier und da ein wenig Mist (so sagt der Österreicher, wenn er Müll meint) herum.

Immerhin hat man es geschafft, die Eisenbahnkreuzung ordentlich zu sichern: Aus jeder Richtung steht nun kurz vor der eigentlichen EK (man rast ja nicht so sehr auf der Schleppbahn …) ein Pfeifpflock.

Und zum Thema Gras und Moos? … da warten die Schleppbahner einfach auf ihren Unkraut-Sprengwagen … der wird’s schon richten! 😉

(Geschäfts-) Haus in Pottenstein

Dieses interessante Haus findet man in Pottenstein. Auch wenn Pottenstein ein (klein) wenig städtisch wirkt, so steht dieses Haus mit dem dekorativen Giebel und offenbar früher einmal zwei Ladenlokalen doch eher abseits des „Zentrums“, was es dann gleich noch interessanter macht …

 

Was dort früher einmal für Geschäfte untergebracht waren, wäre sicher auch interessant. Spuren hiervon findet man aber leider keine.

Auffällig ist m.E. nur der hallenartige Anbau mit recht vielen Schornsteinen und einer Art „Querstrebe“, die in Hallenmitte von einer Seite zur anderen durch das Dach reicht.

Vom Leben gezeichnet

Der Name ist Programm … „Vom Leben gezeichnet“. Marcel Ackle ist in der Szene wohl sicher inzwischen fast jedem bekannt. Und auch, wenn seine Feldbahnen in größerem Maßstab als 1:87 unterwegs sind, ist sein Blog mehr als sehenswert!

FREMO-Localbahn-Treffen 2017 in Schönau/Tr.

Noch so ein Schwung Fotos, der schon länger auf der Festplatte liegt. Jetzt hat er sich bemerkbar gemacht und landet gleich auf dem Blog.

Ende März/Anfang April 2017 fand das nunmehr vierte Localbahntreffen im Ortszentrum von Schönau an der Triesting statt.

Alles lief sehr routiniert ab, es war – zumindest aus meiner Sicht – ein schönes und auch entspanntes Treffen.

 

Und auch, wenn man am Ende eines jeden Treffens die Wunden leckt und die Füße abschraubt … es wird ein 5. Localbahn-Treffen im nächsten Jahr geben!

ATMOSPHERE – der Blog von Emmanuel Nouaillier

Eigentlich eine Schande!

Da führt man seinen Namen als Schlagwort und nutzt seine Techniken … und verlinkt hier nicht seinen Blog.

Emmanuel Nouaillier ist in meinen Augen ein ganz Großer in Sachen Modellbau … und so viel man auch auf seinem Blog (oder anderswo im Netz) abschauen kann: Kauft das Buch „Perfekt bis ins Detail„. Das ist eine tolle Abendlektüre … und Nachmittag-, Morgen-, …

Bauernhof Purgstall

Und schon wieder was vom Vorbild … und wieder ein Punkt in der Liste „Was ich sicher noch irgendwann bauen möchte …“!

Ja, ja … ich bastele auch an meinen Modulen weiter, keine Angst. Aber dann und wann fällt mir etwas ein, was noch auf der Festplatte schlummert und eigentlich hier erscheinen könnte. Bloggen macht Spaß! 😀

Erschreckend … in einem Monat und zwei Tagen sind diese Fotos auch schon wieder zwei Jahre alt. Im September 2015 waren wir in Purgstall auf einem sehr schönen Mittelalterfest. Und beim Wegfahren kamen wir dann an einem alten Bauernhof – ich nehme jedenfalls an, dass es mal einer war – vorbei, der einfach … ach seht selber …

 

Ich sage mal … auch so ein „Lost Place“. Letztes Jahr gab es den Hof noch in etwa dem selben Zustand. Vielleicht komme ich dieses Jahr im September wieder nach Purgstall – dann kontrolliere ich, ob der Bauernhof immer noch so dort steht.

Ach ja … „lost“ … das Gebäude ist eindeutig so ein Fall, bei der „Satellitenschüssel“ hat auch der Zahn der Zeit schon etwas genagt … aaaber: Der Blumenkübel unten im Durchgang unter dem „Türmchen“ sah irgendwie quicklebendig und gar nicht so „lost“ aus. Man sieht auf ein paar Bildern auch, dass wir argwöhnisch (zuerst … nach etwas Kraulen dann eher erfreut) begleitet wurden.

Alles in allem: So „aneinandergeklatschte“ Gebäude, noch dazu in verschiedenen Baustilen, schön bewachsen und mit bröckelndem Putz … und mit Türmchen!!! … das hat doch was!

Oder?

Säge- und Hobelwerk Höfen

Wenn man in Urlaub fährt, dann ist man ja normalerweise notgedrungen nicht zuhause, wo das Hobby auf einen wartet … also, die Modellbahn im hier betrachteten Fall.

Und … naja … wenige betreiben dieses Hobby auch im Urlaub, wenn sie verreist sind … also: bastelnderweise. Ich kenne jedenfalls niemanden, obwohl man dann und wann davon liest.

Egal … man sucht sich also interessante Vorbilder. Einfach so … oder, weil man noch etwas sucht, was man irgendwann mal nachbauen könnte. Oder wer anders …

Und manchmal kommt man einfach zufällig wo vorbei und denkt sich: „Ähhh! Boah ey!“. Einfach so. Hier war es de facto – ich geb’s ja zu – ein „Verfahrer“, der uns zum Sägewerk in Höfen am Lech verschlagen hat.

 

Ok, nachbauenswert allemal … aber in meiner „Ideenpipeline“ ist noch so viel Anderes … Aber vielleicht findet sich ja doch/noch jemand anders, der Intresse daran hat?

Stallungen (?) in Enzesfeld

Schon Ende Mai war’s, als uns bei einem Spaziergang mehr oder weniger im Wald und unerwartet ein alter Gebäudekomlex aufgefallen ist – ein „Lost Place“, quasi.

Es scheint sich dabei um ehemalige Stallungen, Remise usw. des Schlosses Enzesfeld zu handeln. Direkt nebenan steht ein altes Forsthaus, das piekfein hergerichtet ist, dieser Komplex ist aber ein wenig zugewachsen und wirkt dadurch schon fast verwunschen. Einiges ist auch schon kaputt – das wirkt im Gesamtbild zwar irgendwie reizvoll, aber es bleibt zu hoffen, dass der Verfall hier nicht noch weiter fortschreitet und irgendwann die Bagger kommen (was leider öfter passiert, wenn ich ein altes Haus mal fotografiert habe).

 

Und natürlich entstehen hier gleich Gelüste, das Ganze … nagut: einen Teil davon! … im Kleinen Nachzubauen.

Mal sehen, mal sehen … 😆