„Austrias next top model“ zu Gast an der Schönauer Schleppbahn

Was hier eher deplaziert klingt, ist aber wirklich ehrlich wahr!

Die 188.01 – ein wahrlich schönes Modell – hat während des Localbahntreffens einen Teil der Schleppbahn als „Catwalk“ genutzt und ein Foto-Shooting bekommen!

Kurz nach dem Foto, das in einem Facebook-Beitrag von fineWerk zu sehen ist, bewegte sich das Vorserienmuster geschmeidig und mit viel „Dramaaahhhh, Baby!“ über das Gleis.

FREMO-Localbahn-Treffen 2019 in Schönau/Tr. (2)

Glücklicherweise habe nicht nur ich Fotos gemacht … sondern auch andere Teilnehmer und Gäste waren mit der Kamera vor Ort und haben den Auslöser gedrückt.

Im Folgenden ein paar Links zu Fotogalerien bzw. zu YouTube …

Wenn noch weitere Bilder oder Filme auftauchen, ergänze ich einfach diesen Beitrag (wie zuletzt am 9. April) … also ja nicht wundern …

FREMO-Localbahn-Treffen 2019 in Schönau/Tr. (1)

Zum nunmehr sechsten Mal fand Ende März ein Localbahntreffen in Schönau an der Triesting statt. Die nunmehr helle und freundliche, frisch renovierte Halle „gehörte“ uns für vier schöne, entspannte Tage.

Und ich habe sogar ein paar Fotos gemacht …

Und was diesmal besonders erwähnenswert ist: Viele Dienste – sowohl als Zug- und oder Lokführer als auch als Fahrdienstleiter – waren immer mal wieder fest in Kinder- oder Jugendlichenhand!

Floris‘ „Luikse staalindustriebaan en aanverwante zaken“

Floris – soweit ich das verstehe einer der Modellbauer von Artitec – baut … wie soll man es umschreiben? … in einer gaaanz anderen Liga: Hier klappt einem Beitrag für Beitrag die Kinnlade auf die Tastatur. Stahlwerk und die Straßenzüge in der Nachbarschaft sind bis in’s allerkleinste Detail gebaut (und man kann öfter sehen, wie das gemacht wird) und bieten tausende Ideen zum Nachbauen …

Stefaniberg (9) – nun aber Prost!

Nun bin ich fertig!

… ok … diese Worte bedeuten bei mir in etwa das Gleiche wie bei anderen Modellbahnern. Eine Modellbahn – und auch ein Modul – ist eigentlich nie fertig. Vielleicht fällt mir irgendwann doch noch irgendetwas ein, was ich an dem Module noch unbedingt ändern oder ergänzen muss. Mal sehen. Derweil aber: Fertig!

Für ein paar abschließende Fotos – nichts Besonderes und eines schon aus dem letzten Blogeintrag „auf alt getrimmt“ bekannt – hat sich mal das Modul mit dem Christophorus-Hof im „Rübermachen“ versucht. Es steht dort natürlich nie … sonst wäre die Schleppbahn extrem kurz. Andererseits … ich wäre dann schon komplett fertig!

Großartigen und vielen Text möchte ich hier gar nicht loswerden … ich denke, eigentlich alles ist irgendwie von irgendwo schon bekannt. Ich habe ja nichts neue erfunden, denke ich .

Bild 1: Das bekannte Bild in Farbe … mit Christophorus-Hof als „3D-Hintergrund“
Bild 2: Das Schöne an Normen … wenn man sich daran hält passen selbst Dinge zusammen, die eigentlich gar nicht zusammen gehören

Bild 1 und 2 zeigen schön, dass der modulare Aufbau etwas für sich hat. Beide Module stehen so nie zusammen (außer bei einer in Ultrakurzversion aufgebauten Schleppbahn), passen aber – selbst einfach locker auf einer ebenen Unterlage zusammengestellt – fast perfekt zusammen.

Bild 3: Büsche und Unkraut am Straßenrand
Bild 4: Die Modellbüsche und -unkräuter haben gegenüber den echten den Nachteil, dass sie sich nicht so einfach zur Seite biegen, wenn ein Schienenfahrzeug daran vorbeifährt und sie streift …
Bild 5: Hier offenbart sich der ganze Schummel maximal … Schleppbahn in Minimalversion, quasi – der ÖAF Schnelllaster muss gar nicht so schnell fahren … weiter vorne hält die Mitzi tratschenderweise mit ihrem Traktor den Verkehr auf
Bild 6: Der umgebaute Prellbock, dank dessen Werdegang der Stefaniberg erst zu seinem Namen kam
Bild 7: Bei dem schönen Wetter wird’s sicher ein guter Jahrgang am Stefaniberg …
Bild 8: Nach meiner Hilfe sieht’s an der Unkrautfront nicht mehr ganz so schlimm aus und Trecker samt Egge kümmern sich am das, was noch nachgewachsen ist
Bild 9: Wein, Trecker und Egge … ja sogar die Schleppbahn! … sind dem Kleiber, der kopfüber den Stamm der Weide herunterklettert ziemlich egal …

Zwischendrin an der Schönauer Schleppbahn – Endspurt

Nach längerem Unkraut-Zupfen im Weingarten am Stefaniberg (siehe auch hier) geht es nun in den Endspurt. Letzte Kleinigkeiten werden hergerichtet und auf der Straße fahren nun auch Autos …

Bild 1: Bahn- und Straßenverkehr am Stefaniberg

Neben dem schon neulich kurz in’s Bild gerumpelten ÖAF mit Liesinger Bier musste dann noch ein NSU Prinz ein paar Überarbeitungen (Inneneinrichtung farblich überarbeitet, Fahrerfigur, neues Lenkrad, Lack ausgebleicht und verdreckt) über sich ergehen lassen. Keine Ahnung, ob es wirklich so viele davon in Österreich gab, aber das erste Auto meines Vaters war ein Prinz, von dem er immer noch schwärmt … folglich ein Muss, nachdem das Modell in H0 erschien.

Kenner der Materie sehen im Bild 1 natürlich, dass ich geschummelt habe … aber das fertige Modul mit dem Christophorus-Hof macht sich auch als Hintergrund für Fotos am Stefaniberg recht gut.

Ein wenig Geduld noch … dann kommen noch ein paar Fotos vom Stefaniberg. Und dann sogar in Farbe!

Luke Towan – „Ultra-Realistic Muddy River Diorama – Realistic Scenery Vol.15“

Ein neues, irgendwie „allumfassendes“ Video von Luke Towan auf YouTube.

Lukes Videos auf YouTube sind eigentlich fast alle ein „Gedicht“ und auch für Leute interessant, die auf der „oberen Seite der Erdkugel“ leben (auch hier gilt: Er redet in englischer Sprache … aber die ist sehr gut zu verstehen), aber dieses ist ganz besonders erwähnenswert, wie ich finde.

Vom Bau des Untergrunds (für ein Diorama), das Lackieren und Altern einer Brücke, die Konstruktion von Brückenwiderlagern, den kompletten Landschaftsbau (Untergrund, Gras, Büsche, Bäume) bis hin zu einer realistischen „Schotterpiste“ und einer realistischen Flußgestaltung – inklusive eines schönes Ufers – gibt es hier in einer halben Stunde einiges zu sehen und zu lernen.

Zwischendrin an der Schönauer Schleppbahn – Hol‘ mir mal ’ne Flasche Bier …

In der Zwischendrin-Kategorie heute mal ein Lebenszeichen von der Schönauer Schleppbahn. Diesmal keine langen Umbaubeschreibungen oder so … kurz und knapp.

Bild 1: Ein ÖAF 2 D 50 mit eiliger Ladung

Ein „Quasi-Vorbild“ meiner Schönauer Schleppbahn ist ja die leider nicht mehr existierende Schleppbahn in Wien Liesing. Hier gab es – allerdings nicht an der Schleppbahn – eine Brauerei … und da musste ich natürlich zugreifen, als ich einen Lieferwagen „Liesinger Bier“ von Brekina fand.

So ganz überzeugt hat mich die Marken-Wahl von Brekina – es ist ein Borgward – nicht (wobei ich als Nicht-Kenner nicht ausschließen will, dass tatsächlich ein Borgward das kühle Blonde aus Liesing an den Mann und die Frau gebracht hat). Außerdem fahren gefühlt auf allen Anlagen der Epoche III solche Borgward, Opel Blitz, … als Getränkepritsche herum.

Als dann von ACC bzw. Roco ein ÖAF Schnell-Laster der österreichischen Post angekündigt wurde, kam die Idee … die „Liesinger“-Pritsche auf den ÖAF … das muss doch passen? Naja … mit viel Anpassen, Ergänzen und einer guten Portion Nerven passt es auch. Eine Alterung und Beladung mit Bierkisten von Weinert später ist er nun fertig. Mir gefällt er … und solange keiner sagte, dass so ein ÖAF niemals mit Liesinger Bier unterwegs war …

Bild 2: Noch etwas näher und in Farbe … falls sich eventuell doch noch jemand am Nachbau versuchen will …

Ein großes Glück war hier – da bin ich schon bei einigen der von Starline produzierten Lkw oder Busse gescheitert (bisher) -, dass nach einem kurzen „Hebelversuch“ tatsächlich das Fahrerhaus vom Fahrwerk (das beinhaltet als Bauteil im Modell auch die schwarzen Kotflügel) „sprang“. Hier gibt es bei Starline-Modell anscheinend mehrere Zapfen, die besser oder schlechter verklebt sind. Im Fall des ÖAF ist es wohl ein Zapfen unter der Motorhaube, der bei mir schnell den Geist aufgegeben hat.

Stefaniberg (8) – Auweia!

Nun … keine großen Neuigkeiten, stattdessen eher ein kleiner Schritt zurück. Es war ja schon zu erkennen, dass der Weinbauer am Stefaniberg länger nichts mehr gegen Gras und Unkraut getan hat … hat er jetzt davon! … ne, eigentlich ich …

Die Tage war einer von den Befragten („Was kann da im Spätsommer der Bauer mit seinem Traktor im Weingarten machen?“) zu Besuch. Traktor und Egge fand er super … aber: „Mit der Egge kommt der bei so viel Gras und Unkraut nicht weit … da bräuchte er schon einen Grubber!“

Nun, einen Grubber in 1:87 kenne ich gar nicht. Und nochmal am Traktor und seiner Egge herumwerkeln? Nein … das geht nicht. Also muss ich jetzt irgendwie dem Weinbauern helfen, das Gras und Unkraut ein wenig in den Griff zu kriegen, damit er mit seiner Egge dann durchkommt und den Rest wegeggen kann. So wird’s laufen … nur: Wie genau ich das ohne zu viel Frickelei und möglichst, ohne alles kaputt zu machen, hinbekomme, das weiß ich derzeit noch nicht so genau …

Stefaniberg (7) – Schmalspur? Schmalspur!

Aus vorherigen Beiträgen war ja schon zu erahnen, dass am Stefaniberg irgendwo ein Traktor seiner Arbeit nachgehen soll. In diesem Fall war es das Modell (MO-Miniatur) eines Eicher Puma – ein Schmalspurtraktor, der im Wein- und Obstbau zur Anwendung kam – das mir irgendwann in’s Auge gesprungen war.

Aber was tat ein Weinbauer – noch dazu einer, der um 1960 einen Schmalspur-Traktor für die Arbeit im Weingarten besessen hätte – im Spätsommer denn so im Weingarten mit seinem Traktor? „Mechanische Unkrautvernichtung“ war die Antwort von Kundigen … in den Reihen zwischen den Weinstöcken hätte unser Bauer am Stefaniberg dann und wann das Unkraut entfernt. Beim Sichten, was es da geeignetes an „Werkzeug“ im Modell gibt, bin ich dann bei der Zick-Zack-Egge von Weinert gelandet. Die ist sehr fein, leicht zu bauen … nur ist sie zu breit. Eben möglichst breit, damit man auf dem Acker schneller fertig ist mit der Arbeit. Wenn aber rechts und links Weinstöcke im Weg sind, geht das so nicht …


Bild 1: Der Puma mit der Zick-Zack-Egge … ja, das Hinterrad „schwebt“ etwas über dem ebenen Untergrund

Bild 2: Die „Aufhängung“ der Egge entstand aus PS- und Messing-Profilen

Also wurde von der Weinert-Egge nur das mittlere Drittel verwendet – mal sehen, was mit dem linken und dem rechten noch passiert …

Nun braucht die Egge aber eine „Aufhängung“ – sie soll ja bei Fahrt auf Straßen und Wegen hochgezogen werden können, um selbige und sich selbst nicht zu beschädigen, bei Fahrt über das Unkraut im Weingarten am Stefaniberg aber durch den Boden eggen, um dort das Unkraut herauszuziehen.

Diese Aufhängung ist mehr oder weniger „frei Schnauze“ aus Polystyrol- und Messing-Profilen entstanden. Beim Vorbild hängt die Egge dann mit Ketten an diesem Gestell … so zierliche Ketten kenne ich im Modell aber nicht. Also „spielen“ vier hochgebogene Messingzapfen (wo dieses Drittel der Egge normalerweise mit dem linken und dem rechten Nachbarn verbunden ist) Ketten – mit Rost und Dreck erkennt man nicht wirklich, ob es nun eine Kette ist oder nicht – aber es ist fein (und ohne erhöhtes Fluchaufkommen an der „Aufhängung“ zu befestigen)!

„Aufhängung“ mit Egge unten dran werden dann mit der Ackerschiene verbunden. Hier muss man vorher ein wenig schauen, wie man mit den Höhen klar kommt. Die Bilder 1 und 2 zeigen, dass die Zinken der Egge tiefer sind als der Traktor, so dass auf der ebenen Fläche die Hinterräder des Eicher Puma in der Luft stehen. Bei der Arbeit sollen sie aber natürlich tief im Boden sein und dort das Unkraut erwischen … passt also. In Bild 3 sieht man das Gespann nun bei der Arbeit … ich denke, da passt die „Tiefe“ der Egge schon ganz gut.


Bild 3: Egge in Aktion

Der Eicher Puma selbst ist ein ganz feines Teil … einzig der sehr dominante „Überrollbügel“ in rassigem Rot störte m.E. irgendwie den Eindruck. Da unser Weinbauer eher nicht in steilen Weingärten unterwegs ist (der Stefaniberg ist ja so gesehen auch eher ein Hügel …), hat er den eben abgebaut. Außerdem hat er passende „Nummerntaferl“ vorn und hinten montiert.

Ansonsten brauchen natürlich Traktor und Anhang Alterung, Dreck und Ackererde … hier kamen wieder Farben von Vallejo und diverse Pigmente zur Anwendung. Abschließend muss natürlich auch noch irgendwer auf dem Traktor sitzen und diesen fahren … ein „weißes Preiserlein“ entpuppte sich als von der Pose recht passend. Allerdings hatte ich dabei einen Feuerwehrmann mit passendem Helm erwischt. Während die Uniform dank Farbe zu passenden „Ackerklamotten“ mutierte, wurde der Helm so beschnitzt, dass er eher wie eine Mütze aussieht.


Bild 4: Viel Unkraut am Stefaniberg …

Als ich den Boden für den Weingarten angelegt habe, hatte ich natürlich schon im Hinterkopf, was der Traktor dort wie mit der Egge tun soll. Also wurde dort, wo der Traktor schon geeggt hat, natürlich nicht begrast. Im Gegenteil: Dort landete noch etwas gröbere Erde und anschließend etwas Unkraut aus feinem Flock von Heki und einfach „hingerieselten“ Grashalmen von MiniNatur – eben das, was beim Eggen von den Zinken so hochgerissen wird und nun auf dem Erdboden liegt.