Zwischendrin … ein schmerzhafter Baum

Im Zuge eines weiteren „Naturalien-Tauschgeschäfts“ sind in letzter Zeit mal wieder Bäume entstanden. Das ist soweit nichts Neues mehr … die Methoden sind ja bekannt, und langweilen möchte ich auch niemanden hier.

Auch den Empfänger der Bäume wollte ich nicht langweilen. Doch der bekam eines Abends von mir dann ein Bild auf sein Mobiltelefon geschickt …

Bild 1: Sieht … schmerzhaft aus!

Ich kann jetzt schlecht sagen, wie er sich genau gefühlt hat … aber ein gewisses Erstaunen war sicher dabei. Das „Teil“ in Bild 1 sieht ja auch eher aus wie etwas aus der „Schlag mich glücklich!“-Szene oder aus einem Piercing-Studio.

Ok … ein wenig war diese „Überraschung“ natürlich durchaus gewollt. Gebe ich ja zu …

Bild 2: Die Basis …

Ich habe deswegen etwas später das Bild 2 geschickt. Klar, das Foto hatte ich eigentlich vorher gemacht.

Damit beweise ich einmal wieder: Über den Tellerrand schauen lohnt sich durchaus! Dieses „Sieb“ hat einen Durchmessr (man ahnt es an der Schneidmatte darunter im Bild 2) von etwa 2cm … und dient Schmuckbastlern zur Herstellung von Ringen (also keine Piercings … oder Schlimmeres!).

Ok … dass es hier um Bäume geht, habe ich schon geschrieben. Aber jetzt kommt der große Zusammenhang: Wenn mehrere Bäume auf der Anlage ganz dicht zusammen stehen, dann wird es mühsam. Einzelne Bäume bauen ist nicht schwer, aber die dann sehr dicht zusammen zu „pflanzen“, wenn sie auch noch dazu schon belaubt sind, ist ganz schön schwierig. Nur die „Gerippe“ zu basteln, an der Anlage dicht beieinander zu fixieren und dann zu belauben ist auch nicht das Wahre … hier kommt also eine mögliche Lösung! Und natürlich klappt das auch, wenn (nur) ein Baum gebaut werden soll, der dann sehr rasch verzweigt und so prinzipiell wie mehrere Bäume wächst.

Bild 3: „Business as usual …“

Der Zwischenstand im Bild 3 lässt erahnen: Durch das Sieb (links) sind mehrere Bäume gewachsen und werden nun normal „oberirdisch“ weiter konstruiert. Man kann hier relativ ungestört einen Baum bauen, ihn dann zur Seite biegen, um den nächsten zu bauen … usw.

Ganz am Ende biegt man alles in Form … da kann man sich dann auch prima überlegen, dass etwa im „Inneren“ wohl weniger Äste wachsen, weil klarerweise weniger Sonne dorthin kommt.

Und „unterirdisch“ verdrillt man die Drähte so, dass alles haltbar ist. Ich habe dann mit 2K-Kleber das Sieb quasi noch unten angefüllt. Zur Befestigung auf der Anlage habe ich hier einen Nagel eingeklebt – man kann auch die Drähte weiter nach „unten“ verdrillen und so eine Befestigungsmöglichkeit schaffen.

Bild 4: „Behandlung“ der Basis

Im Bild 4 sieht man dann, dass man den Teil zwischen den Bäumen – das „Sieb“ also – passend behandeln sollte und auch gut kann. Ich habe zuerst die Löcher des Siebs mit der gleichen Masse verschlossen, mit der ich auch den Stamm der Bäume bzw. dessen Rinde aufbaue. Anschließend kam Erde drauf, feines Turf als Moos usw. und schließlich noch Unkraut …

Bild 5: Der fertige Baum … oder die fertigen Bäume?

Und nach der Belaubung – die so natürlich leicht von der Hand geht – ist der Baum fertig zum Anpflanzen.

Bild 6: Der Vollständigkeit halber … der zweite Baum, der bei der Aktion entstanden ist

Zwischendrin in Hirtenberg – Treckerfahr’n!

Ok … reißerischer Beitragstitel, wenn man denn ein Kind der 70er oder 80er Jahre ist und sich an Witze von Otto erinnert. Aber irgendwas muss man ja schreiben …

Nun gut, gefahren ist er nicht, aber er stand da in Hirtenberg am Straßenrand, war gut zu fotografieren und sah schick aus, der Austro Diesel-Traktor. Und damit ohne viele weitere Worte …

Zwischendrin … kommt der Semperit-Kundendienst

Heute mal … Tadaaa! … keines der üblichen „Dreitönnerchen“. Heute sehen wir einen 180-er Mercedes von Brekina/Starmada.

Selbigen hat mir meine bessere Hälfte mal eingeredet … beschriftet mit „Semperit“ (ok, passt!) und „Renndienst“ (hmmm … wozu sollte der an der Schleppbahn unterwegs sein?). Aber das ist ja nichts, was man mit ein wenig Frokelei nicht ändern … und dann auch gleich verbessern kann.

Gleich einmal vorweg – ich suche mal manchmal stundenlang und finde nicht -, wie man das Auto aufbekommt: Stoßstangen vorne und hinten abziehen … dann schreit ein hellbeiger Plastikinnenraum förmlich nach einer farblichen Überarbeitung und einer Fahrerfigur (die wie immer mit einem Messer zurechtgeschnitzt werden muss).

Bild 1: Der Mercedes „entfaltet“ …

Dass man bei einem Modellauto die Innenverkleidungen des Fahrerraums quasi aufklappen kann (und so gut mit einem Pinsel drankommt) kannte ich bisher ebenso wenig wie eine so nette Detaillierung derselben … wer erinnert sich noch an Zeiten, in denen es für die armen Menschen am Rücksitz auch Aschenbecher gab, damit sie sich auch während der Fahrt den Weg zur Lunge teeren konnte, ohne die Asche durch das kurz geöffnete Fenster entsorgen zu müssen?

Ohne Aschenbechern im Auto nachzutrauern (ich habe da immer höchstens die Rechner an der Tankstelle reingeknüllt) … ich finde das toll gelöst!

War erst der Gedanke, auch den Kofferraum etwas weiter zu beleben, wanderte diese Belebung dann zusammen mit einem Dachgepäckträger (Weinert) oben aus das Auto. Und damit auch gleich zum „Renndienst“, der nun keiner mehr ist … mit ein wenig Terpentin und einem Schräg abgeschnittenen Zahnstocher habe ich diesen Teil der Beschriftung heruntergerubbelt. Nun fährt halt der Kundendienst mit dem Auto in der Gegend rum …

Bild 2: Front- …
Bild 3: … und Heckansicht

Das „Abrubbeln“ der Beschriftun hinterlässt einen leicht matten Fleck … da aber das ganze Auto in meinen Augen zu glänzend war, gab’s noch ein wenig Mattlack und dezenten Dreck hier und da dazu …

Weinert spendierte dann noch einen Außenspiegel … und fertig war das Auto. Dass die Kennzeichenhalter etwas zu schmal für maßstäblich ausgedruckte Kennzeichen sind, habe ich leider erst bemerkt, als es schon zu spät war. Mist! Naja, vielleicht ändere ich das noch mal … zumindest am Heck.

Das nächste Foto ist dann natürlich reine Spielerei („Ach?!“) … aber wenn’s doch Spaß macht …


Bild 4: Eine Fahrt entlang der Schleppbahn … so in den frühen 60-ern?

Zwischendrin in Kottingbrunn – eine alte Straßenlampe/Freileitung

Gestern bin ich in Kottingbrunn durch Zufall an dieser schicken, alten Straßenlaterne vorbeigekommen … also schnell an die Seite mit dem Auto und ein Foto schießen!

Die nächste Straßenlampe war vom gleichen Typ, allerdings war der Lampenschirm nicht mehr vorhanden … deshalb: „Kein Foto für Dich heute …!“

Von der Freileitung werden hier auch noch ein paar Häuser versorgt, die „dicken Kabel“ sind solche Versorgungsleitungen. Interessant, was für ein „Verhau“ da oben so zu finden ist.

Zwischendrin … ’ne Birke zum Geburtstag

Bild 1: Eine mehrstämmige Birke … statt Blumenstrauß zum Geburtstag

Wenn ein guter FREMO-Freund einen runden Geburtstag hat, ihn standesgemäß feiert und noch dazu einige Streckenmodule hat, dann kommt man beim Überlegen, was man ihm zum Geburtstag schenken könnte, zwangsläufige auf das seit Kindheitstagen so beliebte „Ich bastel‘ was!“.

In diesem Fall ist es eine mehrstämmige und sehr verästelte Birke geworden … gebaut wie bei mir üblich, daher hier nicht lange beschrieben …

Zwischendrin … noch ein „Dreitönnerchen“

Bild 1: Mal wieder so ein „Dreitönnerchen“ …

Und wieder nur ganz kurz … ein Dreitonner aus einem der Herpa Minitanks-Lkw. Diesmal mit einer neuen Pritsche von einem anderen Lkw und ein paar Verfeinerungen.

Mehr nicht … echt nicht.

Und auch der geht quasi wieder als Tauschobjekt zu einem FREMO-Kollegen.

Zwischendrin in Schönau – ein platzsparender Baum

Bild 1: Ein „platzsparender“ Baum in Schönau

Erst vor kurzem (gemessen an der Zeit in der ich Schönau nun schon kenne – gemessen an der Zeit, die das Bild hier auf den Blog gebraucht hat, ist es nun schon wieder fast drei Wochen her) ist mir ein Baum im „Zentrum“ von Schönau aufgefallen.

Das Gegenlicht und die noch sehr sparsame Belaubung zeigen deutlich, wie dieser Baum an der Stelle entstanden ist … was ihn zu groß gemacht hätte, ist weggesägt worden.

Im Sommerkleid mit viel Laub bietets sich somit ein recht dekorativer, nicht zu großer aber eben auch nicht zu kleiner Baum … mit einem eigentlich recht „üppigen“ Stamm. Eigentlich also recht interessant für eh schon immer beengte Platzverhältnisse auf der Modellbahn und vor allem auch innerhalb dichterer Bebauung.

Fragt mich jetzt nur nicht, was es für ein Baum ist … mit dem derzeitigen Laub kriege ich das nicht so recht auf die Reihe …

Update 26.5.2020

Üblicherweise gab es nach meinen Fotos immer folgendes Update: Das „alte Haus“ wurde abgerissen. Hier war es anders … gottseidank (für das Haus) oder leider …

Es wurde weggesägt … dieses Mal der ganze Baum. Irgendwie schade, es wirkt dort jetzt sehr „nackt“. Und die auf dem letzten Rest vom Stumpf stehende rot-weiße Warnbarke ist kein passender Ersatz für den schönen Baum!

Bild 2: Haus gestrichen, Baum gefällt … leider

Zwischendrin an der Schönauer Schleppbahn – Endspurt

Nach längerem Unkraut-Zupfen im Weingarten am Stefaniberg (siehe auch hier) geht es nun in den Endspurt. Letzte Kleinigkeiten werden hergerichtet und auf der Straße fahren nun auch Autos …

Bild 1: Bahn- und Straßenverkehr am Stefaniberg

Neben dem schon neulich kurz in’s Bild gerumpelten ÖAF mit Liesinger Bier musste dann noch ein NSU Prinz ein paar Überarbeitungen (Inneneinrichtung farblich überarbeitet, Fahrerfigur, neues Lenkrad, Lack ausgebleicht und verdreckt) über sich ergehen lassen. Keine Ahnung, ob es wirklich so viele davon in Österreich gab, aber das erste Auto meines Vaters war ein Prinz, von dem er immer noch schwärmt … folglich ein Muss, nachdem das Modell in H0 erschien.

Kenner der Materie sehen im Bild 1 natürlich, dass ich geschummelt habe … aber das fertige Modul mit dem Christophorus-Hof macht sich auch als Hintergrund für Fotos am Stefaniberg recht gut.

Ein wenig Geduld noch … dann kommen noch ein paar Fotos vom Stefaniberg. Und dann sogar in Farbe!

Zwischendrin an der Schönauer Schleppbahn – Hol‘ mir mal ’ne Flasche Bier …

In der Zwischendrin-Kategorie heute mal ein Lebenszeichen von der Schönauer Schleppbahn. Diesmal keine langen Umbaubeschreibungen oder so … kurz und knapp.

Bild 1: Ein ÖAF 2 D 50 mit eiliger Ladung

Ein „Quasi-Vorbild“ meiner Schönauer Schleppbahn ist ja die leider nicht mehr existierende Schleppbahn in Wien Liesing. Hier gab es – allerdings nicht an der Schleppbahn – eine Brauerei … und da musste ich natürlich zugreifen, als ich einen Lieferwagen „Liesinger Bier“ von Brekina fand.

So ganz überzeugt hat mich die Marken-Wahl von Brekina – es ist ein Borgward – nicht (wobei ich als Nicht-Kenner nicht ausschließen will, dass tatsächlich ein Borgward das kühle Blonde aus Liesing an den Mann und die Frau gebracht hat). Außerdem fahren gefühlt auf allen Anlagen der Epoche III solche Borgward, Opel Blitz, … als Getränkepritsche herum.

Als dann von ACC bzw. Roco ein ÖAF Schnell-Laster der österreichischen Post angekündigt wurde, kam die Idee … die „Liesinger“-Pritsche auf den ÖAF … das muss doch passen? Naja … mit viel Anpassen, Ergänzen und einer guten Portion Nerven passt es auch. Eine Alterung und Beladung mit Bierkisten von Weinert später ist er nun fertig. Mir gefällt er … und solange keiner sagte, dass so ein ÖAF niemals mit Liesinger Bier unterwegs war …

Bild 2: Noch etwas näher und in Farbe … falls sich eventuell doch noch jemand am Nachbau versuchen will …

Ein großes Glück war hier – da bin ich schon bei einigen der von Starline produzierten Lkw oder Busse gescheitert (bisher) -, dass nach einem kurzen „Hebelversuch“ tatsächlich das Fahrerhaus vom Fahrwerk (das beinhaltet als Bauteil im Modell auch die schwarzen Kotflügel) „sprang“. Hier gibt es bei Starline-Modell anscheinend mehrere Zapfen, die besser oder schlechter verklebt sind. Im Fall des ÖAF ist es wohl ein Zapfen unter der Motorhaube, der bei mir schnell den Geist aufgegeben hat.