Ein schmutziger Diamant – „Koh-I-Noor Hardtmuth“-Pastellkreiden

Bisher habe ich zur „Abschlussalterung“ (oder natürlich auch zwischendrin) immer Pigmente aus Alterungssets genommen … etwa die von Artitec. Ok, werde ich auch weiterhin tun – es ist noch genug da und die sind ja auch nicht schlecht.

Allerdings sind da diverse Farben enthalten, von denen man manche mehr, andere eben weniger benötigt. Schon länger habe ich deswegen herumgesucht … aber irgendwie war es dann meistens so, dass man sich entweder einzelne Farbtöne teuer zusammenkaufen muss oder ein günstigeres Set erwirbt … mit Farben, die man wenig bis gar nicht braucht.

Eine Lösung fand ich dann in Pastellkreiden … von Koh-I-Noor Hardtmuth (so heißt der Hersteller) gibt es hier passenderweise ein Set, in dem diverse Brauntöne enthalten sind, ein anderes mit diversen Grautönen. Das sind doch gerade die Farben, die man gerne mal braucht, wenn man zum Schluss noch „Dreck macht“.

Da ich diese Kreiden jetzt gerade verarbeite, kommen hier in nächster Zeit noch Beiträge, in denen man dann sieht, wo ich diese Kreiden nutze und wie sie wirken – ich bin jedenfalls sehr zufrieden. Die Sets sind preislich durchaus attraktiv (im Vergleich zum bekannten Koh-I-Noor-Diamenten gerade zu ein Spottpreis), ich bekomme die Farben, die ich wirklich brauche … und die Pigment sind gut.

Pigmente? … ja … ich nehme einfach die Kreise und kratze z.B. mit einem Bastelmesser darüber. Wenn man so pfiffig ist und ein kleines Behältnis drunterstellt, landen die Pigmente dann in eben jenem und können mit einem weichen Pinsel aufgenommen und verarbeitet werden.

Jenbach Kompressor von fineWerk

Jaaaa … noch immer kein weiteres Gebastel. Entschuldigung! Kommt hoffentlich auch bald wieder …

Aber eine neue Kategorie im Blog: „Produktempfehlung“

Ganz klar … ich will hier keine Werbung machen und ich kriege auch nichts für Dinge, die ich hier „empfehle“. Und gleich vorweg: Geschmäcker sind verschieden! Ich dachte mir nur, dass es neben den „Großen“ und „Bekannten“ ja auch immer Hersteller gibt, die man vielleicht gar nicht so „auf dem Schirm hat“, obwohl sie schöne Dinge anbieten, die man vielleicht eigentlich gerade genau so braucht …Deswegen also!

Heute also fineWerk. Dieser kleine und noch recht junge Hersteller aus Österreich war hier im Blog sogar schon einmal Thema, nämlich hier. Da ging es um einen Umbausatz … bzw. das feine „Teilchen“, was man daraus basteln kann: Die 188.01 von fineWerk war als Prototyp zu Gast auf der Schönauer Schleppbahn, weil fineWerk beim FREMO-Treffen 2019 zu Gast war. Und schon dieser Prototyp war eine Augenweide … aber man muss ja auch einmal stark sein …!

Hier und jetzt geht es um ein feines, fertiges Teilchen …

Bild 1: Feine Schmuckstücke (schmucke Stücke?!) kommen in kleinen Plastikschächtelchen … ist bei meiner Frau auch so!

Der Jenbach Kompressor ist einfach ein für Österreich typischer Kompressor, den es seit den 50er Jahren gab (und immer noch gibt … man muss nur mal im Internet stöbern und kann sie da auch in 1:1 kaufen … gebraucht, aber bereits patiniert!).

Bild 2: Der Kompressor hinter einem Steyr 380-Kipper

Nachdem das schmucke Teilchen heute per Post gekommen ist, musste gleich mal ein alter Steyr als Zugfahrzeug für ein paar Fotos herhalten (dessen Alterung sollte ich endlich mal ein wenig überarbeiten und meinen neueren Fahrzeugen anpassen …).

Für den Kompressor also eine Empfehlung von mir! … und es gibt bei fineWerk noch viele andere schöne Sachen, die gut auf eine Modellbahn nach österreichischem Vorbild (und nicht nur die) passen!