Ein Steyr 380 f mit Drumherum (3)

Es zeichnete sich ja im letzten Beitrag schon ab, dass der Steyr 380 f nun langsam fertig ist. Nach ein paar abschließenden Arbeiten hier und da zeigt er sich jetzt von seiner … ÄHEM … besten Seite.

Bild 1: Die Frontansicht … feine Spiegel und Peilstangen stehen dem Steyr gut, die „in’s Glas“ gespritzten Plastik-Scheibenwischer fallen glücklicherweise nicht so sehr auf
Bild 2: Nummerntafeln müssen natürlich sein …
Bild 3: Kurz vor dem gedachten Abschluß kam dann noch das Reserverad angerollt … das hatte ich total vergessen
Bild 4: Für den gröbsten Dreck gibt’s jetzt auch einen Besen

Der Besen in Bild 4 war eine spontane Idee nach dem Schreiben des letzten Beitrags. Nur … was macht man, wenn man dann beim Durchwühlen der Schubladen keinen Besen findet?

Dieser besteht aus „graviertem“ PVC-Hartschaum (Unterseite mit harter Drahtbürste strukturiert, in die Seiten immer vertikal mit dem Messer eindrücken) und einem dünnen Draht.

Bild 5: Kleines Zeug aus „wertigem“ Metall … kenne ich sonst nur von meiner besseren Hälfte!

Nach dem fertigen Lkw ist es Zeit für das Drumherum, von dem schon länger in der Überschrift der Beiträge zu diesem Thema die Rede ist. Den Beginn macht ein Messingbausatz von Weinert für eine Kohlenwaage.

Schaut kompliziert und „fitzelig“ aus, geht aber eigentlich ganz gut von der Hand, fand ich. Man muss nur schauen, was man wann zusammenbaut, damit man es noch rechtzeitig vorher lackieren kann (und überall herankommt). Zusammengebaut und bemalt zeigt sich die fertige Waage mit einer „Portion Kohle“ dann im nächsten Bild. Fehlt halt noch wer, der die Arbeit dann macht …

Bild 6: „Oida?! Kohlensack? Ich? Geht’s noch?“

Wie in Bild 6 zu sehen ist Preisers gelernter Kraftfahrer (er deutet recht wichtig herum) zuerst noch ein wenig unwillig.

Nun, zwei gebrochene und wieder angeflickte Arme später ist er kooperativ!

Bild 7: Tja … hat er nun davon!

Nun, die Arme wurden soweit möglich auch fachgerecht wieder angebracht, die Kleidung noch einmal ein wenig überarbeitet … ich denke, er ist zufrieden.

Ein Steyr 380 f mit Drumherum (2)

Am Ende des vorherigen Beitrags hatte sich die Erkenntnis herangeschlichen, dass man auch die hintere Ladebordwand verblechen sollte … Nun, spät aber doch habe ich das dann tatsächlich gemacht. Und – mit Bild 1 – auch dokumentiert, dass dort tatsächlich haushaltsübliche Küchen-Alufolie hingeklebt wurde.

Bild 1: Hier sieht man deutlich, wie und wo noch mit Alufolie das Blech nachgebildet wurde … ok! … wo ich gepfuscht hatte …

Nach einer Grundierung aus der Spraydose sieht nun alles grau aus … außer die Außenseiten der Pritsche. Die haben schon ein wenig Holzfarbe abbekommen.

Bild 2: Mal als Ganzes mit nicht mehr silbrig glänzendem Blech

Zusammen mit der Fahrerkabine wird es langsam doch zu einem „klassischen Steyr“ in Grün mit Holzpritsche.

Bild 3: Und ein Blick von vorn

Im Alltag wird so eine verblechte Pritsche ja doch hier und dort einen Knuff abbekommen und auch mal Wind und Wetter ausgesetzt sein. Also wird sie wohl hier und dort und über kurz und lang auch zu rosten begonnen haben.

Mit dunkler Rostfarbe gab’s also die typische Patine. In die noch feuchte Farbe habe ich locker ebenfalls dunkelrotbraune Pigmente eingestupft und massiert. Bild 4 entstand hier nach dem ersten Durchgang … man kann da natürlich hier und dort korrigieren und auch stärker verrosten … wie man halt will. An ein paar Stellen habe ich dann auch noch etwas hellere Pigmente hineingemischt. Ganz am Schluss habe ich mit einem weichen Pinsel ein wenig „gefegt“ … damit wirklich lose Pigmente verschwinden. Harte Pinsel oder zu heftiges „Fegen“ können natürlich noch mehr Pigmente verschwinden lassen. Will man das alles ganz fest und für immer haben, muss man den Spaß fixieren (etwa mit Mattlack). Dabei wird aber in der Regel die Patina etwas „verblassen“. Da m.E. der Lkw selten angefasst werden wird – und dann wohl nie an der Ladefläche -, lasse ich es so gut sein und fixiere nicht.

Bild 4: Auch Blech leidet im rauhen Arbeitsalltag – erste Rostspuren

Jetzt wird es Zeit, sich wieder dem Wohlbefinden des Fahrers zu widmen. Der hatte keine Scheiben mehr in der Fahrerkabine (die setzt man einfach wieder ein) und ich hatte ihm die alten Rückspiegel entfernt. Also habe ich mit neuen für Ersatz gesorgt. Die sind geätzt (Weinert) und mit Brünierung von Ballistol geschwärzt. Nach dem Einkleben mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber haben sie nochmal mit einem feinen Pinsel schwarze Farbe abbekommen, die eigentlichen Spiegel sind mit einem „Gundam Marker“ silbrig gefärbt.

Als totalen Luxus für den Fahrer habe ich noch Peilstangen angebracht (0,3mm Draht, ebenfalls brünert und mit der Spitze vorsichtig in Weißleim getaucht). Die haben dann oben drauf noch einen Klecks weißer Farbe bekommen.

Bild 5: Die Fahrerkabine wieder vollständig mit Glas und brünierten „Peilstangen“ und Spiegeln

Bild 6 zeigt dann abschließend die Pritsche mit etwas Ladung (in Säcken bzw. lose Reste) und noch zusätzlichen Pigmenten in der Farbe der üblichen Ladung: Kohlrabenschwarz.

Zur Auflockerung hat die Pritsche hier und da ein paar Spuren blanken Metalls abbekommen – hier wurde mal irgendwas über die Pritsche gezogen. Solche Spuren bekommt man prima mit einem weichen Graphitstift (Kunstbedarf) hin.

Bild 6: Und schon stehen Kohlensäcke darauf … wem die wohl geliefert werden?

Ein Steyr 380 f mit Drumherum (1) – Naturalientausch mal wieder

Eigentlich wollte ich ja warten, bis alles fertig ist. Nachdem es aber alles – mal wieder – länger dauert … Ihr kennt das. Von mir erst recht. Und jetzt kommt noch das Projekt „Schultüte“ …

Hintergrund ist mal wieder ein „Tausch von Naturalien“ … dieses Mal in größerem Umfang, so dass ich neben dem Lkw noch ein wenig mehr zu tun haben werde … aber dazu später. Herauskommen soll aus dem Ganzen ein Lkw, der in Rodaun am Bahnhof steht … und dort auch was zu tun bekommen sollte. Ein Fuhrunternehmer ist hier mit seinem Steyr 380 f vorgefahren, um Kohle abzuholen. So der Plan …

„Ein Steyr 380 f in H0? Den gibt’s doch gar nicht!“, ruft der Kundige nun aus. Stimmt auch. Basis ist ein Steyr 380 (ohne das „f“) der österreichischen Post, wie es ihn von Starline (bzw. ACC/Austrian Car Collection) inzwischen zahlreich gibt. Einige findet man auch im Programm von Brekina. Für seine Fuhren hat der Fuhrunternehmer aber eine andere Ladefläche/Pritsche gebraucht … hier kam ein Bausatz von Kibri in’s Spiel. Und die Erkenntnis: Für den Steyr 380 (wieder ohne das „f“) ist die Pritsche viel zu lang.

Netterweise findet man ja im Internet neben vielem mehr oder weniger Unnützlichem und Nützlichem auch wahre Juwelen. In diesem Fall – und nicht nur diesem! – hilft ein Blick zu Zuckerfabrik24.de. Hier findet man auch Einiges … Vieles! … Alles?! … über den Steyr 380. So auch, dass Starline mit 42,6mm (1:1: 3710mm) den Radstand des Lkw sehr gut getroffen hat. Aaaber … es gab ihn auch als Steyr 380 f mit 4200mm Radstand (in 1:1 versteht sich). In 1:87, also H0 sind das 48,3mm. Mit ein wenig Herumgeschnippel am Fahrwerk und der Kardanwelle sowie Polystyrol in passenden Querschnitten ist das Verlängern des Fahrwerks kein Hexenwerk.

Bild 1: Stellprobe des Steyr 380 f mit verlängertem Fahrwerk

In Bild 1 sieht man, dass ich im Inneren des Rahmens zusätzliche Stückchen Polystyrol eingeklebt habe. Das erhöht hoffentlich die Haltbarkeit des Ganzen (ok, wenn denn mal die Pritsche befestigt ist, hält’s eh noch besser) und ist später nicht mehr wirklich zu sehen (auch hier hilft die Pritsche).

Die Spiegel der Fahrerkabine haben leider recht schnell den Geist aufgegeben. Naja, es gibt dann feinere als Ersatz.

Bild 2: Und … TADAA! … die Pritsche passt doch gleich viel besser!

Mit dem solchermaßen verlängertem Fahrwerk und einem provisorischen „Kunststoffschnibbel“ kann die Pritsche auch gleich mal „Probesitzen“ … passt! … finde ich.

Das weitere Vorgehen ist wohl klar:

  • Fahrerkabine grundieren und lackieren (klassisch dunkelgrün)
  • Fahrwerkverlängerung „schwärzen“
  • Pritsche grundieren

So weit ist der Steyr 380 f jetzt mal – zu sehen in Bild 3. Die Kühlergitter sind schon ein wenig mit dunkler, dünnflüssigem Schwarzgrau ausgelegt. Und zwischen Pritsche und Fahrgestell ist das Provisorium gewichen.

Bild 3: Zwischenschritt mit lackierter Fahrerkabine und grundierter Pritsche

Ein Schritt ist noch passiert: Vom FREMO-Kollegen Erich gab es dankenswerterweise noch ein schickes Bild eines Pritschen-380er mit dem Hinweis, dass
die Ladefläche mit Blech belegt war.

Da die Pritsche von Kibri innen leider nicht wirklich detailliert ist (und sich auch nicht so wirklich detaillieren lässt im Sinne von „Schnitzen wir mal eine Struktur hinein …“), hat unser Fuhrunternehmer gleich mal die ganze Pritsche innen verblecht!

Bild 4: Sicht auf das verlängerte Fahrwerk und die verblechte Pritsche

Und erst nach dem Foto habe ich bemerkt, dass die hintere Bordwand von innen auch nicht wirklich eine Struktur hat, von mir aber beim Verblechen sträflich übergangen wurde. So spielt das Leben …!

Apropos: Solange ich versucht habe, die Scheiben der Fahrerkabine zu entfernen, blieben diese bockig an ihren Plätzen. Als ich die letzte Scheibe mühevoll mit einer Maskierflüssigkeit für das Grundieren vorbereitet hatte, plumpste diese dann von selbst herunter … und von da kam ich dann an die anderen auch prima heran zum Entfernen. Auch so spielt das Leben!

Gießerei „Hagen&Hagen“ (10) – in mir arbeitet das doch …

Nach dem letzten Beitrag bekam ich einige Rückmeldungen zum Thema Fabriksmauer. Die sei zu preußisch. Nun kann man sicher herumargumentieren, dass Fabriksmauern in Preussen in etwa das Gleiche zu tun haben wie in Österreich, oder sich auf auf den Stammbaum der Fabrikserbauer mütterlicherseits herausreden … es hilft nichts: In mir hat es gearbeitet.

Ein paar alte Bücher angeschaut … da sieht man in der Regel Lokomotiven, manchmal ganze Züge … eher selten Fabriksmauern. Die paar, die ich gefunden habe, hatten aber in der Tat auf den Pfeilern nicht solche schicke „Türmchen“ wie die Mauer von Auhagen – der österreichische Mauerbesitzer mochte es anscheinend lieber flach oben herum … was die Pfeiler seiner Mauer angeht. Das heißt natürlich nicht, dass es solche Mauern wie die von Auhagen nicht in Österreich gegeben hätte … aber es nagt dann natürlich umso mehr in einem, dass da eventuell etwas nicht ganz so passt.

Ein zweiter Punkt war dann noch, dass man die Auhagen-Mauer inzwischen auch schon wieder recht oft auf Anlagen oder Modulen sieht. Auch gibt es inzwischen quasi schon „Literatur“ zum Thema, die Mauer zu verändern.

Kurz und gut: Ich habe heute mit dem Messer herumgeschnippelt! An den schon in den Mauerstücken verbauten Pfeilern ist das nicht ganz so leicht und gut hinzukriegen, bei „frischen“ aus der Schachtel dafür umso leichter.

Bild 1: So haben die Pfeiler nun einen weiteren Probeauftritt

Aus 0,5mm Polystyrol habe ich zwei quadratische Plättchen (6mm x 6mm und 7mm x 7mm) ausgeschnitten und nach dem Abtrennen des „Türmchens“ oben auf den Pfeiler geklebt. Bei den ersten Versuchen habe ich die Plättchen erst betonfarben angepinselt – die waren dann aber irgendwie nur sehr schwierig anzukleben -, bei den weiteren habe ich erst geklebt (geht dann deutlich besser) und dann gepinselt. Natürlich wird man da farblich noch ein wenig herangehen müssen.

Nun … sieht jetzt erstens anders aus als die bekannten Pfeiler und zweitens irgendwie passender für Österreich. Bin zufrieden …

Und wo ich schon dabei war (Entschuldigung! Der Fiat lag da gerade … und hat noch kein Nummernschild bekommen …), habe ich gleich noch zwei Bonusfotos gemacht. Quasi auch zum Vergleich mit dem entsprechenden vom letzten Beitrag.

Bild 2: Heute kein Falschparker an der Schleppbahn, aber der Fahrer des Opel Blitz sollte mal einen Gang höher schalten!
Bild 3: Da kommt auch schon „Fetzen-Karl“ angerast … Lokführer und Heizer spähen – jeder auf seiner Seite – aus der Lok, weil in letzter Zeit immer wieder Leute die Gleise zuparken!

Gießerei „Hagen&Hagen“ (9) – es geht weiter

Es sind inzwischen schon immer mehr Fragen gekommen, wann es denn hier weitergeht und ob ich meine „Anlage“ überhaupt noch weiterbaue … tue ich eh!

Prinzipiell war ich nur seit Anfang des Jahres erst stark, dann immer noch ein wenig ausgebremst … und bin es so gesehen auch jetzt immer noch. Aber ein wenig was geht halt schon/wieder … und es kribbelt einem halt immer wieder in den Fingern. So kommen heute noch ein paar Dinge aus dem Januar – hier bin ich noch nicht ganz fertig, kann aber zur Zeit als „Anderthalbäuger“ nicht so recht weitermachen – und ein paar aus den letzten zwei Monaten.

Immerhin konnte ich jetzt doch die Fotos nach etwa 3 Stunden Stromausfall doch noch hochladen …!

Bild 1: Eine „selbstgebogene“ Lampe

Die (nicht funktionsfähige) Lampe über dem Tor der Werkstatt ist eigentlich ein Zufallsprodukt. Mir waren irgendwie ein paar Messingprofile verrutscht und beim schwungvollen Zuschieben einer Schublade hatte dann eines eine etwas unschöne Biegung mitbekommen. Ein Geradebiegen wollte ich gar nicht erst ausprobieren, also habe ich mal überlegt, was man mit so einem gebogenen Profil noch anstellen könnte.

Ein paar weitere Profile (die aus Polystyrol), etwas Draht, einen Lampenschirm von Grandt Line und etwas „gedrechseltem“ Klarsichtmaterial später war es dann eine Lampe über/neben dem Tor zur Werkstatt. Ich denke, man könnte sowas auch gut funktionsfähig hinbekommen … nur hatte ich hier schon die ganze Werkstatt rundherum fertig und somit keinen „Stromanschluss“ für eine wirkliche Beleuchtung.

Bild 2: Der Spengler hat zumindest einmal angefangen

Im nächsten Schritt kamen – wie in Bild 2 – zu sehen, die Spengler und montierten zumindest eine Regelrinne und ein Fallrohr.

Anschließend war dann erst einmal Baustopp angesagt – die weiteren nötigen Spenglerarbeiten bekomme ich derzeit auch noch nicht so wirklich hin … die müssen also warten.

Was aber so langsam schon wieder ging und geht, sind Arbeiten an den Mauern zum Hof der Gießerei. Wie schon früher geschrieben, kommen hier die Bausätze von Auhagen zum Einsatz. Und inzwischen habe ich eine zumindest für mich befriedigende Technik gefunden, die farblich zu verschönern …

Bild 3: Farbliche Behandlung der Mauern von Auhagen – „Verfugen“ mit Pulverfarben

Im ersten Schritt wird „verfugt“. Bei mir mit hellgrauen Pulverfarben, die feucht aufgetragen werden, damit sie schön in die Fugen rinnen. Es bleibt anschließend ein weißer „Film“ auch über den Ziegeln – um den kümmern wir uns aber gleich noch.

Nach ersten Versuchen mit unbehandelten Mauern (also „Plastik pur“), habe ich die späteren Versuchsmauern zuerst mit einer passenden Farbe von Vallejo „ziegelfarben“ grundiert.

Bild 4: Überschüssige Fugenfarbe auf den Ziegeln wird entfernt

Um die weißen Pulverfarben auf den Ziegeln loszuwerden (zumindest größtenteils), nehme ich Knetradiergummi … es geht sicher auch eine andere Marke, aber dieses gab’s in dem Künstlerbedarfladen, in dem ich einkaufen war (dazu im nächsten Schritt noch etwas). Mit leichtem Druck wird die Mauer mit so einem „Knetradiergummipropf“ versäubert. Das geht ganz gut … und ein klein wenig weißer Schleier darf ja noch bleiben. Der fällt hier nur auf den Fotos sehr auf … man vergleiche mit Bild 6!

Bild 5: Hervorheben einzelner Steine

Der eigentliche Grund für den Besuch im Fachgeschäft für Bastel- und Künstlerbedarf war eine große Auswahl an guten (!) Buntstiften in zahlreichen Farben. Verschiedene Braun- und Rottöne bis hin zu Fast-Orange und einem ganz leicht lilanen Rot kommen hier zum Zuge, um einzelne Ziegel hervorzuheben.

Bild 6: So langsam wird es eine Mauer …!

Bild 6 zeigt ein Stück der Hofmauer nach noch ein wenig Alterung mit Pulverfarben auf einem „Fundament“ aus Polystyrol. Da die Rillenschienen auf dem Fabrikhof etwa 4mm Höhe brauchen, habe ich genau diese 4mm aus Polystyrol unter die eigentliche Mauer geklebt. Innen ist wie gesagt der Hof auf diesem Niveau, außen kommen Erde und Grünzeug zum Einsatz.

Vor dem endgültigen Einbau ist aber noch etwas Alterung erforderlich – hier und da muss ich benachbarte Mauern und Pfeiler noch etwas angleichen. Außerdem sind die „Dächer“ der Pfeiler bisher nur ganz schnöde in Ziegelfarbe dabei …

Die gesamte Mauer wird aus solchen „Stücken“ wie in Bild 6 zusammengebaut werden, weil sie dem leicht gebogenen Verlauf der Straße folgen muss. Hier sieht man in den folgenden zwei Bildern die erste Stellprobe.

Bild 7: Testweises Aufstellen der Mauerstücke an bekannter Stelle
Bild 8: … und der auch schon bekannte „Probeblick“ über die Straße – wer auch immer seinen Citroen da abgestellt hat: Er hängt nicht sehr an ihm!

Mit dem schon bekannten „Probeblick“ in Bild 8 (hier hat mein Handy irgendwie das ursprüngliche Farbfoto mit dem bereits nachgearbeiteten und auf alt getrimmten Bild überschrieben … und nochmal wollte ich die Straßenlampe nicht ein- und später wieder ausfädeln) kommen wir hier also zu einem Ende eines neuen Blogeintrags von der Schönauer Schleppbahn.

Wie gesagt … nein … geschrieben: Es geht weiter!

Jenbach Kompressor von fineWerk

Jaaaa … noch immer kein weiteres Gebastel. Entschuldigung! Kommt hoffentlich auch bald wieder …

Aber eine neue Kategorie im Blog: „Produktempfehlung“

Ganz klar … ich will hier keine Werbung machen und ich kriege auch nichts für Dinge, die ich hier „empfehle“. Und gleich vorweg: Geschmäcker sind verschieden! Ich dachte mir nur, dass es neben den „Großen“ und „Bekannten“ ja auch immer Hersteller gibt, die man vielleicht gar nicht so „auf dem Schirm hat“, obwohl sie schöne Dinge anbieten, die man vielleicht eigentlich gerade genau so braucht …Deswegen also!

Heute also fineWerk. Dieser kleine und noch recht junge Hersteller aus Österreich war hier im Blog sogar schon einmal Thema, nämlich hier. Da ging es um einen Umbausatz … bzw. das feine „Teilchen“, was man daraus basteln kann: Die 188.01 von fineWerk war als Prototyp zu Gast auf der Schönauer Schleppbahn, weil fineWerk beim FREMO-Treffen 2019 zu Gast war. Und schon dieser Prototyp war eine Augenweide … aber man muss ja auch einmal stark sein …!

Hier und jetzt geht es um ein feines, fertiges Teilchen …

Bild 1: Feine Schmuckstücke (schmucke Stücke?!) kommen in kleinen Plastikschächtelchen … ist bei meiner Frau auch so!

Der Jenbach Kompressor ist einfach ein für Österreich typischer Kompressor, den es seit den 50er Jahren gab (und immer noch gibt … man muss nur mal im Internet stöbern und kann sie da auch in 1:1 kaufen … gebraucht, aber bereits patiniert!).

Bild 2: Der Kompressor hinter einem Steyr 380-Kipper

Nachdem das schmucke Teilchen heute per Post gekommen ist, musste gleich mal ein alter Steyr als Zugfahrzeug für ein paar Fotos herhalten (dessen Alterung sollte ich endlich mal ein wenig überarbeiten und meinen neueren Fahrzeugen anpassen …).

Für den Kompressor also eine Empfehlung von mir! … und es gibt bei fineWerk noch viele andere schöne Sachen, die gut auf eine Modellbahn nach österreichischem Vorbild (und nicht nur die) passen!

Gießerei „Hagen&Hagen“ (8) – der Rest vom Fest

Ja … klingt irgendwie abwertend, die Überschrift. Ist aber nicht so gemeint. Echt nicht.

Nur: Weihnachten ist nun auch schon wieder vorbei – so plötzlich, wie es gekommen ist, ist es nun auch wieder gegangen. Der Monat ist bald zuende … und das Jahr dann ja auch.

Und so ist es mal wieder an der Zeit, hier ein paar „Notizen“ zu hinterlassen. Wobei über die letzten Wochen irgendwie wieder nur Kleinigkeiten geschehen sind.

Wie vom letzten Eintrag schon zu erwarten, geht es dann auch gleich los … mit dem Schiebetor.

Bild 1: Schiebetür … mit Loch in der Wand dahinter … zumindest, wenn sie geschlossen ist

Das Schiebetor – das ist übrigens offen dargestellt, damit man Motor, Kompressor, Luftkessel und Krempel auch sieht – besteht vor allem aus Polystyrol, etwas Cinefoil war wieder mit von der Partie. Die Halterungen für die Laufschiene (nein, das Schiebetor funktioniert nicht wirklich) sind aus Hefterklammern zurechtgebogen und -geschnitten.

Bild 2: An der Teerpappe wurde gerade noch gearbeitet

Nach erfolgreicher Installation der Elektrik und nun des Schiebetors ging es weiter … ich habe „dicht gemacht“. Bahnen aus Kreppband auf einer Basis aus Polystyrol – hier sind an den Rändern auf der Unterseite Bretterstruktiren eingeritzt – bilden die Teerpappe nach. Nichts Neues soweit.

Und wo beim oberen Bild noch Teile der Dachkonstruktion in unschuldigem Polystyrolweiß zu erkennen sind, zeigt der „Kontrollblick“ die Straße entlang schon die eingefärbten Holzsparren.

Bild 3: Der altebekannte Blick

Für das, was nun kommt, möchte ich mich keineswegs mit fremden Federn schmücken. Der Onkel meiner besseren Hälfte meint zwar immer „Nur mit den Augen darf man klauen!“, aber man sollte vielleicht auch hier und da sagen, wo man die Ideen her hat …

Diese kommt von Martin, dem irgendwie immer fröhlichen Schweden. Er beschreibt u.a. hier, wie er auf diese Art Dächer anfertigt – ich denke, ihm geht es dabei aber eher um das Sparen beim Material.

Auch recht … aber mir kam beim Anschauen die Idee, das man so auch etwas Anderes mit dem Dach machen kann, was bei eigentlich allen sonst bekannten „Dachplatten“ nicht so wirklich geht. Also habe ich auf eine Basis aus Polystyrol für das Dach ein paar dünne Leistchen geklebt.

Bild 4: Hier pfuschen gerade Zimmermann und Dachdecker los

Die Dachplatte – also eigentlich das Negativ der Dachplatte (die Technik klappt natürlich nicht bei allen Arten von Dachdeckungen, Positiv und Negativ der Struktur sollten schon halbwegs übereinstimmen) – lässt sich dann prima „schlaff“ darüberlegen und sogar hier und da auch ein wenig ziehen und drücken.

Und sie sieht dann aus, wie ein etwas in die Jahre gekommenes, durchhängendes  Dach – finde ich. Passt jedenfalls irgendwie an die Schleppbahn – finde ich auch.

Bild 5: Fast fertige Dachlandschaft

Gießerei „Hagen&Hagen“ (7)

Ein kurzer Zwischenstand von der Schleppbahn … diesmal ohne Puschel, das Eichhorn. Versprochen!

Aber ich schätze, ich muss mal wieder aufschreiben, was ich gemacht habe. Damit ich nachschauen kann, wenn ich beim nächsten Mal nicht mehr weiß, was ich wann wie gemacht habe …

Bild 1: Da kommen doch die Arbeiter plötzlich an und erzählen mir was von Arbeitnehmerschutz … von wegen Maschinen und bewegte Teile … naja, ich habe dann ein Schutzgitter angebaut …

Absehbar war, dass das „Holz“ – mit Drahbürste, Nadel und Messer misshandeltes Polystyrol – eher verwittert daherkommt. Ein paar Farbschichten nach der ersten, ist das nun mal fertig. Während der Teil auf der Mauer aus einzelnen „Brettern“ entstanden ist, sind die restlichen, hohen Wände ein ganzes Stück passend zurecht geschnittenes Polystyrol, in das die Bretterstruktur geritzt ist.

Direkt zwischen der gemauerten Werkstatt und dem hölzernen Anbau ist ja noch ein Stück „halboffen“ (dazu weiter unten mehr). Hier habe ich zumindest dort, wo Motor und Kompressor vor sich hin arbeiten, ein Schutzgitter angebaut – Polystyrol-Profilchen und ein geätzter Maschendrahtzaun. Zur Werkstatt hin (also in Bild 1 nach rechts) steht ja der eher unbewegliche und somit auch ungefährliche Tank vor den „gefährlichen Maschinen“. Passt also!

Bild 2: Ich und mein Holz … das verwittert jetzt ruhig vor sich hin

In Bild 2 sieht man wieder die bekannte Straßenansicht … da hier ja schon Häuser stehen und auch die Straße schon durchgefärbt ist (bis auf die letzte Alterung mit Pigmenten), ist das natürlich eine Art „Referenz“, wenn es um das Zusammenpassen, speziell der Farben geht. Also gucke ich da wieder und wieder …

Bild 3: Auch hier gab es einen Einspruch … allerdings vom fünfjährigen Nachwuchs … „Vati! Da ist ja rundherum eine Bretterwand! Da fehlt eine Tür!“

Tja … irgendwann beäugte der fünfjährige Nachwuchs – ganz im Stil der obersten Baubehörde – meine Machenschaften. Als ich ihm erklärt habe, dass da am Anbau tatsächlich rundherum Wände sind, ich aber ein Tor so anbauen werde, dass man gar nicht sieht, dass dahinter eigentlich eine Wand ist, schaute er noch strenger.

Ich musste mich verpflichten, beim nächsten Mal wirklich ein Loch in der Wand zu lassen …

Bild 4: Im Dunkel’n ist gut munkeln … aber schlecht in einer Werkstatt arbeiten!

Gar nicht so mein Ding ist das ganze „elektrische Zeug“. Ok, ich verstehe ein wenig, was da so passiert, und weiß auch, an welchem Ende man den Lötkolben besser nicht anfassen sollte … aber naja …

Immerhin kommt einem irgendwann der Gedanke, dass es genau jetzt an der Zeit wäre, sich um das „elekrische Zeug“ mal zu kümmern … sonst wird das nix mit einer Innenbeleuchtung. Wäre ja auch blöd … und wer weiß, wer dann mit mir schimpfen würde?!

Während in der Werkstatt ein Stück (3 LED) eines LED-Streifens mit einem ordentlichen Vorwiderstand vor sich hin funzelt, ist es über dem Luftkessel eine Hängelampe von Kotol/Kluba – auch mit zusätzlichem Vorwiderstand, damit sie kein Flutlicht ist.

Bild 5: Nochmal der Nachwuchs: „Warum steht da auf einmal so viel Krempel herum?“

Wo wir gerade über das Schimpfen sprachen: Ein paar Abende später kam noch eine Meldung vom Junior … „Warum steht da auf einmal so viel Krempel herum?“. Ich weiß gar nicht, woher er solche Redewendungen kennt … kann ich mir jetzt beim besten Willen nicht vorstellen … wirklich!

Und wo wir weiter oben beim Thema „halboffen“ waren … früher waren Winter ja noch lang und kalt … ob man da den Bereich um Motor, Kompressor und Luftkessel so offen gelassen hätte? Ich denke: Nein. Und daher denke ich, dass ich für den Bereich ein einfaches Schiebetor baue – klarerweise ist das dann gerade zur Seite geschoben, sonst sähe man ja nichts mehr vom Innenleben … obwohl … der ganze Krempel wäre auch nicht mehr zu sehen.

Und: Hinter dem Schiebetor wäre dann auch ein echtes Loch in der Wand!

Gießerei „Hagen&Hagen“ (6)

In letzter Zeit rennen mir dauernd Eichhörnchen über den Weg … beim Autofahren, beim Radfahren, beim Spazierengehen … und die würden vermutlich alle eher auf „Oachkatzerl“ hören (klar, mit Oachkatzerlschwoaf!), wenn sie nicht gerade ganz extrem damit beschäftigt wären, Vorräte für den kommenden Winter herumzuschleppen, zu verstecken … und dann wieder zu vergessen. Angeblich – so liest man – verstecken die putzigen Gesellen über das Jahr 10000 Nüsse … also: Jeder einzelne, nicht alle zusammen. Irgendwie klar, dass man ohne GPS und ähnliche moderne Hilfsmittel da die Verstecke wieder auch gerne einmal vergisst – bis zu 75% seiner Vorräte findet Puschel nicht wieder, liest man auch. Aber auch, dass Puschel gerne auch mal Verstecke seiner Artgenossen erschnuppert und sich dann dort bedient – naja, auch der Artgenosse vergisst ja bis zu 75% seiner Verstecke, so dass die Chance groß ist, dass er eine solche „fremgefundene“ Nuss gar nicht vermisst.

Warum ist das schreibe? Weil ich Puschel mag … und um nun endlich auf den einleitenden Satz zu kommen: „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!“ … äh … „Oachkatzerl!“

Und so habe ich mit Erschrecken festgestellt, wie lange ich hier nichts gezeigt und geschrieben habe. Dabei ging es doch weiter … wenn auch mühsam und in kleinen Schritten!

Bild 1: Rohbau, vom Hof aus gesehen

So war nach dem letzten Beitrag natürlich klar, dass in Sachen Bretterwand noch nicht alles fertig war … ist es nun aber mal. Das Vorgehen war für die restlichen Teile natürlich das gleiche – und auf den Mauerpfosten sitzen nun passende Pfosten aus Holz.

Bild 2: Nicht, dass die Luft raus ist, aber einen Kompressor kann man doch fast immer gebrauche, oder?

Schon in einem ganz frühen Beitrag lag ja in einem Foto eine Packung von MO-Miniatur herum. Die Weißmetallgussstücke (irgendwie passend für eine Gießerei, oder?) habe ich etwas versäubert, zusammengeklebt und dann „bemalt“. Der Kompressor in Bild 2 links, wird durch einen Motor (im Bild rechts … war jetzt aber eh klar, oder?) angetrieben. Für die Kraftübertragung war im Bausatz nichts dabei, also hieß es mal wieder gucken, was man so nehmen kann … oder – auch das hatten wir hier schon – überlegen: „Wo habe ich eigendlich das schmale Abklebeband von Weinert hingelegt?“

Nach dem Wiederfund – „Puuuuscheeeeeeeeeeel!“ – kam es nun zu Ehren als „Band“ zwischen Motor und Kompressor. Mit ein wenig Farbe sieht das – finde ich – ganz passend aus.

Bild 3: Probestellen … mit Lufttank (der wirkt auf dem Foto irgendwie ziemlich marode), aber noch ohne Verrohrung

Und dann ging’s los mit Farbe, Farbe … und nochmal Farbe. Bis es schließlich irgendwie nach Putz aussah, was da auf den Werkstattwänden klebt. Vielleicht kommt ganz am Schluß noch hier und da ein Spritzer Farbe an die Wand – es fehlen ja auch noch diverse Kleinteile – , aber im Großen und Ganzen war’s das jetzt mal.

Bild 4: Inzwischen sind auch die Fenster eingebaut … Fensterbänke und eine Stufe vor der Tür fehlen aber noch

In Bild 4 sieht man auch, dass dabei der Nähe und des abrupten Endes des Gleises ein wenig Rechnung getragen wurde. Die Wand hat hier schon ein paar Mal einen heftigen Rumpler abbekommen und wurde wieder repariert. Wenn Werkstatt und Umgebung soweit fertig sind, wird man hier über ein paar zerbrochene Ziegel und ähnliches am Boden nachdenken müssen …

Und weiter geht’s am hölzernen Anbau. Da ist bisher eine erste Farbschicht drauf gelandet … es kommen noch ein paar dazu!

Bild 5: Die schon bekannte Perspektive entlang der Straße

Damit verabschiede ich mich wieder einmal bei allen Zuschauern und Lesern … ganz speziell heute bei allen Eichhörnchen!

Gießerei „Hagen&Hagen“ (5)

Und wieder geht es weiter … und wieder in kleinen Schritten. Im Augenblick will die Werkstatt vervollständigt werden – letztlich sind jetzt zumindest alle ihre Außenwände im Rohbau fertig und montiert.

Bild 1: Noch mehr Wände

In Bild 1 sieht man außerdem, dass im (im Bild) linken Teil der Werkstatt noch eine Trennwand dazugekommen ist. Man muss für die „Lichtspielchen“ halt passende Kulissen schaffen, damit nichts durchschaut, was nicht zu sehen sein soll. Hinter der Wand kann ich dann hoffentlich die ganze Elektroinstallation verstecken … Gleichzeitig ist aber auch hier wieder ein Torflügel etwas offen, damit hoffentlich ein wenig Licht „durchblitzt“.

Bild 2: „Verglaste“ Fenster

Die Bilder 2 (oben) und 3 (unten) … „Ach!“ würde in einem Loriot-Sketch jetzt irgendwer sagen … zeigen die gleichen Fenster und Türen. Es haben sich aber einige Fehler versteckt … finde sie!

Ähhh … naja … was hier so klingt wie ein Rätsel in einer Zeitschrift soll einfach nur heißen: Bei etwas in die Jahre gekommenen Industrieanlagen gehören für mich solche „Patchwork-Fenster“ einfach dazu! Die einzelnen „Scheiben“ sind dazu einfach von hinten mit mehr oder weniger stark verdünnter Farbe in weiß-beige-grau bepinselt, um erstens ein wenig Schmutz und zweitens ausgetauschte Scheiben darzustellen. Wer auf „Nummer sicher“ gehen will, ritzt auf der Rückseite noch entsprechend der der Rahmen auf der Vorderseite das „Glas“ ein, damit auch ja keine Farbe von einer Scheibe auf die benachbarte rinnen kann.

Bild 3: Finde den Unterschied …!

Als die Werkstatt gebaut wurde, hat man beim Bau von Fabriken noch einigermaßen versucht, sie ansprechend aussehen zu lassen. So hat man an der Fassade der Werkstatt zur Straße hin ein paar Zierelemente verbaut – noch dazu passend zur Mauer, die das Firmengelände umgibt.

Selbige entsteht – wie fad! – aus etwas nachbearbeiteten Teilen von Auhagen. Wie schon in einem vorherigen Beitrag geschrieben: Hier alle Mauersteine selber ritzen, habe ich nach kürzester Zeit aufgegeben. Ich will ja doch irgendwann mal fertig werden …

Bild 4: Und wieder Aufstellen zur Probe!

Wer sich jetzt wundert, warum in Bild 4 ein Stück Mauer zu sehen ist, wo man in vorherigen Beiträgen aber auf der Hofseite Fundamente gesehen hat (Gut aufgepasst übrigens!), dem sei gesagt: Neben der Werkstatt wurden einige Jahre später Anbauten errichtet, weil man doch etwas mehr Platz benötigte. Hier durfte es nicht so viel kosten, so dass man die am Grundstücksrand bereits stehenden Mauern einfach als Wand genutzt hat. Und weil es in der Höhe nicht ganz gereicht hat …

Bild 5: Wir basteln uns eine „Bretterplatte“

… hat man einfach die Wände mit einer Holzkonstruktion erhöht. Einfach, schnell … und nicht mehr ganz so architektonisch schick durchgeplant wie bei der Werkstatt!

Bild 5 fasst kurz zusammen, wie das im Modell passiert ist: Ein Streifen Polystyrol passender Höhe (0,5mm dick), mit der Nadel und anschließend Drahtbürste mit einer Holzstruktur versehen und dann in leicht unregelmäßig breite „Bretter“ geschnitten. Diese wurden teilweise an den unteren Enden etwas „ausgefranst“ oder an den Seiten mal etwas unregelmäßig bearbeitet.

An einen Winkel habe ich dann ein Kreppband geklebt und auf dieses die Bretter … eines neben das andere. Man sollte hier schon im Auge behalten, dass alles nicht zu krumm und schief wird (es sei denn, die Bretterwand soll total heruntergekommen wirken) – hier und da lässt sich ein wenig Ungenauigkeit eh nicht vermeiden, und das bisschen reicht dann eigentlich eh schon umgerechnet auf den Maßstab 1:1.

Bild 6: Übergang von der Werkstatt zur Mauer/zum Anbau

Die Bilder 6 und 7 zeigen dann, wie – im Rohbau! – die „ausgefransten“ Bretterwände auf den Mauern ruhen. Auf die Mauerpfosten muss natürlich noch Entsprechendes montiert werden … dazu vermutlich beim nächsten Mal mehr …

Bild 7: Fransen sind in diesen Herbst!