Stefaniberg (5)

Prost zusammen!

Äh … ne, ich trinke gerade keine alkoholischen Getränke. Eigentlich trinke ich gar nichts im Moment. Aber der Stefaniberg … ja, der ist bekannt für seinen Wein! Weiß man ja, oder?

Und nach längerer Zeit – ich war aber eh nicht faul, ehrlich! – schauen wir doch einmal wieder dort vorbei. Das letzte Mal  ging es an dieser Stelle um eine Silberweide. Nach ein wenig Probieren hat die inzwischen sogar ihren Standplatz gefunden …

Bild 1: Noch herrschen Ruhe und Stille am Stefaniberg … noch …

Und rundherum? Auch da ging es noch ein wenig weiter mit der Grundbegrünung. Sonst ist noch nichts los … noch nicht. Auch da werkele ich hier und da schon nebenbei – dazu aber später mal. Versprochen!

Bild 2: Inzwischen steht auch die Silberweide brav an ihrem Platz (auch wenn sie erst gar nicht da stehen sollte)

Auf dem Bild 2 sieht man dann auch gut die Silberweide und ihr lauschiges Plätzchen. Eigentlich sollte hier gar kein Baum stehen (die Silberweide hat halt schon einen recht dicken Stamm und braucht daher auch etwas Platz), so dass etwas Nacharbeit erforderlich war, um es ihr so richtig bequem zu machen.

Kenner sehen im Bild auch, dass am Fuß des Stamms die Erde noch etwas feucht ist … nicht vom Angießen, sondern vom Klebstoff. Hier wäre sonst ein Spalt zu sehen gewesen. Das will man ja nicht.

Ach ja: Es gab auch noch keine einzige Wortmeldung zum Rätsel „Welcher Vogel wohnt in der Silberweide?“. Schwach! 😛

Bild 3: Ein wenig erkennt man schon … hier wird noch was „passieren“

Und im dritten Bild? Tja … wenn der Wein vom Stefaniberg berühmt-berüchtigt sein soll, dann muss er ja auch irgendwo wachsen – eh klar. Und zwar hier!

Auch hier … später mehr.

Bild 4: Es gibt viel zu tun! Weinstöcke, Weinstöcke, Weinstöcke …

Im Augenblick meine Lieblingsbaustelle: Unzählige Weinstöcke. Im linken „Töpfchen“ in Bild 4 schon dünn berindete und gefärbte, im rechten noch recht „nackte“ Exemplare.

Die richtige Freude kommt auf, wenn man mal nachforscht, wie um 1960 die meisten Weingärten aussahen (eh … auch dazu später mehr). Da brauchen wir zu den unzähligen Weinstöcken auch noch unzählige Holzpfosten! Sehr spannende Arbeit … vom Holzpfosten zum Vollpfosten quasi.

Ach ja: Im verwilderten Weingarten gegenüber vom Heurigen habe ich hier und da Trauben an den Weinstöcken nachgebildet. Sieht keeeiiin Mensch – nicht mal ich, der weiß, wo sie in etwa hängen und dass sie da hängen. Also für die unzähligen Weinstöcke unzählig² Trauben basteln? Neee …

Kein Durchhänger beim Anhänger

Vor einiger Zeit – hier nachzulesen – hat ja der Maier-Bauer einen neuen (alten) Anhänger bekommen.

Inzwischen hat er sich redlich bemüht, seinen Steyr-Traktor in einen zum Anhänger passenden Zustand zu bringen – er hat seine Frau fahren lassen 😆 Die Maier-Mitzi hat dann auch gleich mal für ein paar Rostflecken und Dreck gesorgt, noch dazu musste der vordere, linke Kotflügel getauscht werden, nachdem sie den ursprünglichen etwas zu sehr am Torpfosten deformiert hatte …

Bild 1: Fleissig, die Maier-Mitzi … bei der Sommerhitze muss hier und da einmal frisches Wasser hingebracht werden

Erster Teil der Um- und Weiterbauten war aber der Anhänger. Einfach nur leer umherfahren … ne, das ist langweilig. Die schöne, fertige Strohladung passt nicht in der Breite … und dann eine Hitzewelle nach der anderen. Da kommt man dann darauf, dass im Sommer die Bauern eventuell auch mal Vieh und Pflanzen mit frischem Wasser versorgen müssen. Also bekam der Anhänger einen (nach einiger Pinselei) alten Wassertank auf die Ladefläche (im Bild 2 sieht man auch, dass es sogar einen Schlauch gibt).

Oh ja … und ein Kennzeichen wurde nun auch angeschraubt …

Bild 2: Ein paar Worte mit dem Nachbarn wechseln … dafür muss Zeit sein!

Der Steyr-Traktor ist dann eine andere Baustelle. Klar: Wenn der fahren soll, muss wer darauf sitzen. Die Mitzi halt.

Hier haben aber Dr. Preiser (bei der Geburt der Mitzi) und Mo-Miniatur (bei der Schöpfung des wirklich tollen Modells) nicht ganz zusammengearbeitet. Nach dem (gewaltsamen) Abbau des Lenkrades und einigem Quitschen der Mitzi (sie ist an den Beinen und Füßen offensichtlich sehr kitzelig … und beides musste ich ihr ein wenig verbiegen) kann sie aber nun in ihrem Arbeitsgewand (das zum Teil aus 2K-Knetmasse entstand, ein Kopftuch aus Cinefoil brachte auch wieder dieses wunderbare Material in’s Spiel) am Traktor sitzen. Sie beugt sich dabei aber sehr nach vorne, weswegen flugs noch ein Gesprächspartner am Straßenrand präsentiert wird – die Gelegenheit, noch ein paar Autos hinter und neben (Einmündung der Nebenstrasse) dem Gespann zu platzieren, ist ja auch ganz nett … Die Autofahrer werden sich wohl eher bei der Mitzi bedanken, weil’s wieder herumtratscht!

Ihr Bub, der Franzi, wollte auch unbedingt mitfahren und hockt auf dem Sitz am Kotflügel. Ihm scheint’s Spaß zu machen. Er war auch kooperativer beim Hinbiegen der Gließmaße 😉

Ansonsten kamen beim Steyr noch einige Farben und Pülverchen zum Einsatz … und – gaaanz wichtig für die Mitzi! – die burgenländischen Kennzeichen mussten weg!

Dann kam der Augenblick, an dem ich Trecker und Anhänger mal so richtig zusammengestellt habe … Auweia! Der Steyr hatte das Kupplungsmaul so weit unten montiert, dass die Deichsel des Anhängers über seine Ackerschiene schliff … geht gar nicht. Etwas weiter oben gab es aber noch etwas, was wie die Aufnahme einer Kupplung aussah – also schnell umgebaut … und passt!

So hält sie also nun den Verkehr auf, die gute Mitzi … und wer weiß, vielleicht tratsch sie gerade über den „Rumpelnden Hamburger„!

Der Maier-Bauer dankt an dieser Stelle aber nochmal dem Toni ganz lieb für den Anhänger!

Tempo-Dreirad (1) – es spukt an der Schönauer Schleppbahn

Es spukt an der Schönauer Schleppbahn!

In den letzten Tagen kommt es immer öfter zu Berichten, dass es spukt an der Schönauer Schleppbahn. Immer in den Abendstunden sehen Menschen wie Du und ich eine leicht schimmernde, fast durchsichtige Erscheinung über die alten Kopfsteinpflasterstraßen fahren!

In Analogie zum „Fliegenden Holländer“ haben die Anwohner dem Spuk den Namen  „Rumpelnder Hamburger“ gegeben und sprechen nur noch leise und an gut beleuchteten Orten davon …

Erst gestern kam eine aufgelöste und kreischende Lisa in den Christophorus-Hof gelaufen und konnte nur unter größter Mühe dazu gebracht werden, langsam und verständlich zu erzählen, dass er gerade eben wieder vor dem Haus über die Schienen gerumpelt kam … der „Rumpelnde Hamburger“ …

Bild 1: Lisa steht wie versteinert an der Eisenbahnkreuzung … der „Rumpelnde Hamburger“ ist wieder unterwegs!

Soweit zu dem, was man weiß … oder zu wissen glaubt. Vielleicht wäre das ja was für die Presse? Oder doch nur fake news im Sommerloch?

Andere sehen hier einen 3D-Druck eines Tempo-Dreirads mit Doppelkabine. Den habe ich beim Stöbern im Shapeways-Shop entdeckt und interessehalber mal bestellt.

Nun ja … als ich die drei Einzelteile mal eben zusammengesteckt hatte (sehr passgenau … hält schon so prima zusammen!), kam mir die Idee, ein wenig bei den kleinen Preiserlein herumzuspuken …

Bild 2: Einmal ohne „störenden Hintergrund“ – die zusammengesteckten Teile des Tempo-Dreirades

Das Dreirad besteht aus drei Teilen: Kabine, Pritsche mit Plane und Unterteil, auf das die beiden anderen Teile passgenau und schon recht haltbar aufgesteckt werden können. Ich habe das Ganze in „Smoothest Fine Detail Plastic“ gedruckt und (ohne Porto) 26,95€ dafür bezahlt. Gut, das ist nicht wenig, aber man bekommt sehr fein gedruckte Teile einer Variante, die so m.W. nicht von einem anderen Hersteller in H0 zu bekommen ist. Die immer als Nachteil der 3D-Technik hervorgekramte sichtbare Schichtung ist mir bisher jedenfalls nicht aufgefallen … mal sehen, wie das Teilchen dann aussieht, wenn es mal grundiert ist.

Bild 3: So kommt das Dreirad per Post … drei Teile in einem Klarsichtbeutel

Wie in den diversen Berichten über 3D-Drucke zu lesen, möchte ich das Modell jetzt erst einmal auslüften lassen … es darf dabei auch gerne noch hier und da entlang der Schleppbahn auftauchen und Angst und Schrecken verbreiten 😉

Dann wird es wohl eine graue Grundierung und Farbe per Pinsel geben. Scheibenwischer und Außenspiegel müssen wohl auch noch irgendwie angebracht werden und ich muss mir Gedanken machen, wie ich es verglase … es bleibt spannend … äh … gruselig natürlich! 😆

Internationales Südbahntreffen Bad Vöslau 2018

Vom 8. bis 12. August 2018 fand in Bad Vöslau ein Südbahntreffen des FREMO statt. Auch einen Localbahn-Ast gab es.

Am Samstag und Sonntag war ich dabei – zwei Fahrpläne als Lok-/Zugführer, einen Fahrplan als Fahrdienstleiter in Bierbaum. Selbiger hatte gut zu tun, gab es doch neben der durchgehenden Hauptstrecke im Zugmeldeverfahren die „alte Localbahn“ mit modernem Zugmeldebetrieb, für die man als Fahrdienstleiter in Bierbaum gleichzeitig der Zugleiter war.

Der Zugleitbetrieb war dann auch – neben den modernen Fahrzeugen – eine Neuerung für die normalerweise Epoche III gewohnten Localbahner. Es hatten auch hinterher einige von uns Sprachfehler ob der schwierigen Bauartbezeichnungen der verschiedensten Wagentypen der Epochen IV und V 😆

 

Der „Bilderreigen“ (alles eher „Schnappschüsse“ mit der Handy-Kamera)) zeigt dann vor allem Fotos aus dem Bereich der Localbahn – speziell Bierbaum  (und dessen Fahrdienst- und Zugleiter-Arbeitsplatz), daneben hier und dort einen Blick in das Arrangement.

Stefaniberg (4) – Silberweide

Es gibt hier erstmal plakativ die Überschrift „Stefaniberg“ und selbigen auch als Schlagwort … kann aber auch sein, dass ich mich da noch umentscheide beim Pflanzen der Silberweide, um die es hier nun gehen soll, und … ehrlich gesagt … wird man vom Berg (ok … Hügel eigentlich) auch im ganzen Beitrag gar nichts sehen.

Ich wollte einfach mal wieder einen „Baum drehen“ … und so einen knorrigen, verdrehten und „mitgenommenen“ noch dazu.

Mit diesen Vorgaben zu Knorrig-, Verdreht- und Mitgenommenheit wurde es dann – den Hang am Stefaniberg immer vor Augen – eine Silberweide.

Bild 1: Eine ältere und „mitgenommene“ Silberweide

Der Stamm der Weide ist dabei im unteren Bereich … ja … wie nennt man das genau? … gespalten? verwundet? beginnend hohl zu werden? … Ich hoffe, man weiß, was gemeint ist.

Bild 2: Nahaufnahme des Stammes samt Bewohner

Der Stamm entstand zum Teil in der bekannten Technik mit verdrilltem Draht. Im unteren Bereich kamen noch zwei weitere Dinge dazu:

  • Abgebrochene Äste bestehen aus Bruchstücken von einer verdorrten und vor der Wiederverwertung (Kompost) geretteten Kräuterpflanze … ich meine: Rosmarin.
  • Der untere Teil des Stamms und die „Mischung“ aus echtem Holz sowie verdrilltem  Draht wurde mit „Green Stuff“, einer 2-Komponenten-Knete, grob modelliert.

Abschließend gab’s dann wieder die übliche „Rindenmasse“ und Farbe, ehe Laub von MiniNatur zur Anwendung kam.

Wie man auf den beiden Bildern sehen kann, ist die Weide auch schon bezogen worden. Wer mir sagen kann, wer hier eingezogen ist (ich weiß es … ich weiß es …!), gewinnt zwar keinen Preis aber Ruhm und Ehre.

Stefaniberg (3) – der Hänger

Nach einer längeren Pause (zwecks Sommerurlaub) soll es nun einmal wieder etwas weitergehen … „etwas“ wohlgemerkt, denn wirklich viel gibt es nicht zu berichten.

Es haben inzwischen erste Bäume bzw. Büsche am Stefaniberg ihren Platz eingenommen – eine Straßenlampe hat es ihnen nachgemacht. Selbige kommt von Beli-Beco und hat im Nachhinein nur zwei Isolatoren (an der Schleppbahn werden die Straßenlampen großteils noch über Freileitungen mit Strom versorgt) bekommen und der an der Rückseite des Mastes befindliche Schlitz wurde verspachtelt. Klar … dann kam noch etwas Farbe drauf.

Ja, ähnliche Lampen gab es auch mal beim Kotol (Kluba?) und die waren ein ganzes Stück billiger … aaaber: Es waren Glühlampen verbaut, es gibt sie nicht mehr und bisher sind die guten Stücke auch nicht wieder mit LED im Programm zu finden … derzeit also keine Alternative.

Bild 1: Der Maier-Bauer hat gleich mal den Steyr angespannt und eine Spritztour mit dem neuen Hänger gemacht (ts, ts, ts … ohne Nummernschild!)

Etwas Neues ist aber doch zu sehen … aber hier war ich nicht tätig. Ein guter Freund – der Toni – kam so mir-nix-Dir-nix, plötzlich und unerwartet mit einem von ihm gebauten Anhänger vorbei.

Er hat sich viele Male entschuldigt, dass der beim Verpacken wohl etwas an den Bordwänden gelitten hatte, aber bei so einem alten Gefährt finde ich es nicht unpassend, wenn da von der einen oder anderen Ladung über die Jahre auch mal was schief oder verzogen ist.

Bild 2: Ein wohl seltener Blick – der Anhänger von unten -, den der Erbauer des Modells auch hatte und so alles ganz genau anschauen und vermessen konnte.

Extra für Euch hat der Maier-Bauer den Anhänger mal auf die Seite gelegt … so sieht man nämlich ganz genau, was an Details auch im Fahrwerkbereich ganz genau nachgebildet ist.

Ich bin begeistert, der Maier-Bauer ist es auch … Danke, Toni!

Jetzt muss ich mal den Steyr des Maier-Bauern auch etwas altern und verdrecken und dann einen schönen Platz für das Gespann suchen!

Stefaniberg (2)

Irgendwie hatte ich ja gedacht, wenn ich nach dem Heurigen jetzt mal „ein wenig“ Landschaft mache, dann geht’s mal schneller weiter … totaler Irrtum! Jetzt sitze ich schon wieder viel länger an allem als ich gedacht hatte. Naja, ist gerade eh wenig Zeit und Spaß machen soll es ja auch alles – kein Stress, eh klar!

Als kleines Lebenszeichen und weil ich ja dann und wann auch ganz gerne mal gucke, was die Kamera so sieht, hier ein neueres Bild vom Stefaniberg. Passend zur Jahreszeit grünt und blüht es auch schon ordentlich.

Bild 1: Mit Vollgas und ohne einen Blick auf das Grün rundherum zu verschwenden, knattert der Postzusteller am Stefaniberg vorbei

Netterweise versteckt das Grün auch, dass ich immer noch nicht die Gleise geschottert habe … naja: Kommt Zeit, kommt Schotter!

Dafür gibt’s schon diverse Gebüsche, Wegwarten und Weidenröschen. Am Gleis musste ich vorbildgerecht sogar ein wenig Gestrüpp wieder zurückschneiden, damit die Schleppbahn das Gleis wenigstens ansatzweise nutzen kann …

Stefaniberg … Südhang, vielleicht …

Gleich mal vorweg: Der Stefaniberg hat seinen Namen nicht von einer Stefanie (sonst hieße er ja wohl Stefanieberg), sondern von einem Stefan. Selbiger hat mir vor langer Zeit ein Foto eines interessanten Prellbocks zugespielt, der mir als Inspiration zur Gestaltung des Weinert-Prellbocks an eben jenem Stefaniberg an der Schönauer Schleppbahn gedient hat. Also … damals hatte der „Berg“ noch keinen Namen, danach hieß er nach ein paar Witzeleien dann eben so.

Überhaupt … der Stefaniberg (auch wenn er noch nicht so hieß) war schon recht früh am Anfang dran … ich musste jetzt mal länger suchen, bis ich Fotos von „damals“ fand (Bild 1 und 2). Selbige waren schon an anderer Stelle zu sehen, kommen hier aber der Vollständigkeit nochmal zu ihren Auftritten.

Bild 1: Das erste „Bauwerk“ an der Schleppbahn … die Stützmauer am Stefaniberg (der damals noch gar nicht so hieß)

Das erste Bauwerk an der Schleppbahn überhaupt war so gesehen am Stefaniberg … eine L-förmige Stützmauer, mit der der Berg in Richtung des hier endenen Schleppbahngleises abgefangen wird. Entstanden ist das Ganze aus Resinabgüssen einer Form von Langmesser.

Damals las ich auch einen Bericht über die Vallejo-Farben von Lars-Christian Uhlig (lcu). Die ersten Farben kamen bald und die ersten Tests fanden eben an jeder leicht maroden Betonwand statt. Inzwischen habe ich einige Farbfläschchen des Herstellers mehr bei mir liegen und nutze sie fast nur noch …

Durch dieses Foto und ein weiteres kam dann ein Forums- und Mailverkehr zum Thema Prellbock zustande, in dem ich vom FREMO-Kollegen Stefan ein Foto eines ähnlichen Prellbocks beim Vorbild mit ein paar „Verfeinerungen“ bekam. Ergo baute ich den Prellbock von Weinert noch ein wenig um (siehe Bild 2) … und zu Ehren des Ideenlieferants heißt der Berg (oder meinetwegen auch: Hügel!) nun Stefaniberg und wird bekannt sein für seinen dort angebauten Wein …

Bild 2: Aufgrund eines Fotos wurde der entsprechende Prellbock noch einmal umgebaut (links der Prellbock frisch aus der Schachtel, lediglich mit einer Pufferbohle aus zurechtgeschnitztem PS statt aus dem beiliegendem Holz, rechts Prellbock Stefaniberg … „mit alles“)

Genau genommen war der Stefaniberg auch nicht am Anfang und dann nicht mehr … auf die aus Styrodur geformte Hügelrundung habe ich immer wieder Reste des flexiblen Fliesenklebers geschmiert, wenn ich an anderer Stelle damit gearbeitet hatte und Kleber übrig war – ist ja meistens doch irgendwie der Fall.

Und irgendwann war der ganze Hügel dann voll damit … kein Platz mehr für weitere „Kleberschmierereien“. So kam nun dieses Modul als nächstes an die Reihe, nachdem das mit dem Christophorus-Hof bis auf kleine Kleinigkeiten fertig ist.

Bild 3: Mehr Gelände, mehr Strasse … aber noch viel Rohbau

Am Hügel erkennt man in Bild 3 inzwischen schon Erde auf dem Boden, in Richtung der Stützmauer wächst auch schon das eine oder andere Kraut.

Falls sich wer wundert: Für die Bäume sind schon Löcher in den Boden gestochen … und damit ich sie später wiederfinde, kommt dann jeweils ein halber Zahnstocher rein!

Im Vordergrund sieht man noch puren Fliesenkleber. Dafür schon die Straße im Rohbau in voller Polystyrolpracht.

Bild 4: Immerhin sind Strasse und Schiene jetzt schon durchgefärbt!

Einige Zeit später sieht man, was aus Straße und Gleis mit ein wenig Farbe wird. Ok, die Straße kriegt ganz am Ende mit Pigmenten noch einen „Spätsommerstaubüberzug“, aber sonst war’s das mal.

So gesehen hat man hier auch – wenn auch in aller Kürze und im „Zeitraffer“ – wieder die Bauschritte vor Augen. Praktisch … beim nächsten Modul muss ich dann eh wieder gucken, wie ich es damals eigentlich gemacht habe … 😆

Jetzt geht’s dann mal mit der Landschaft um Straße und Gleis herum weiter – für „obenrum“ fehlt mir noch ein wichtiges Zubehör, ehe es weitergehen kann …

FREMO-Localbahn-Treffen 2018 in Schönau/Tr.

Zum nunmehr fünften Mal – und 10 Jahre nach dem ersten Treffen im Wiener Raum (als „Hamstertreffen“ in die Geschichte eingegangen) – war die Localbahn zu Gast in Schönau – diesmal ausnahmsweise wieder in der schönen Sporthalle der Volksschule.

An eine lange Nebenbahn schloss sich eine beschauliche Localbahn an, an deren Ende (in Rodaun) es Übergang zur Straßenbahn sowie zur Schönauer Schleppbahn gab.

Es war kein Ramba-Zamba, aber der Fahrplan hatte wohl – so hoffe ich – hier und da seine „Gimmicks“.

 

Ich glaube, das Treffen hat allen Spaß gemacht … auch den Kindern der Hort-Betreuung, die uns besucht und alles ganz genau angeschaut haben.

Allen, die dabei waren und einfach Localbahn mitgemacht haben, an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!  Mir hat es Spaß gemacht!

Bleibt zu erwähnen, dass das Treffen am, zweiten Tag besondere Schwierigkeiten bereit hielt: Neben der FREMO-Uhr zeigte die Schuluhr in der Sporthalle stur weiterhin Winterzeit, während alle Armbanduhren usw. brav den Wechsel zur Sommerzeit mitgemacht hatten … drei Zeiten also! Das hat man auch nicht bei jedem Treffen!

Am Montagvormittag kam dann ein netter und hilfsbereiter Schulwart, um uns zu erlösen … 😆

Der Dienstwagen SSB 52 – ein Pwgi

Schon längere Zeit hat die Leitung der Schönauer Schleppbahn sich von Vorschlägen bis zu Beschwerden anhören müssen: Das Verschubpersonal der Schleppbahn braucht endlich einen Dienstwagen!

Darin könnte man in aller Ruhe den Papierkram erledigen – auch während der Zug rollt -, es wäre nicht mehr so proppevoll auf der Lok und man könnte zwischendrin mal einen heißen Tee oder Kaffee kochen … inklusive einer wettergeschützen Möglichkeit, selbige Heißgetränke geschützt zu trinken bzw. zusammen mit der Jause zu verspeisen.

Die Leitung der Schleppbahn ist nun keineswegs als unmenschlich verschrien, aber als sparsam allemal … geht halt nicht anders. Ergo hielt sie ein wenig Ausschau und fand alsbald die Möglichkeit, aus dem Steierischen einen Dienstwagen günstig kaufen und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können.

Und da ist er nun unterwegs auf der Schleppbahn … der Pwgi SSB 52 …

Bild 1: „Fetzen-Karl“ kommt mit ein paar Güterwagen aus der Schleppbahn gefahren – direkt hinter der Lok rollt Pwgi SSB 52

Rein modellbahnerisch ist der Wagen ein Zufallsprodukt – der Ausgangswagen lag schon länger hier herum und sollte nun zum diesjährigen FREMO Localbahntreffen endlich mal angegangen werden … dort hätte die Schleppbahn nach ersten Planungen ein ganzes Stück auf Staatsbahngleisen fahren sollen, um Wagen zu übergeben bzw. abzuholen (die Idee ist inzwischen wieder vom Tisch, aber der Wagen war angefangen … also ging’s auch mal weiter). Das alles spielte den Verschiebern der Schleppbahn natürlich als weiteres Argument in die Hände 😉

Der Wagen ist von der Firma „Signalmeister“ aus Graz und eigentlich eine Nachbildung eines GKB-Gepäckwagens. Das schränkt aber natürlich den Einsatz bei der Schleppbahn nicht wirklich ein.

Ob der Wagen sein Geld wert ist, muss jeder für sich entscheiden … er ist sicher kein Hochpräzisionsmodell und hat vor allem im Fahrwerksbereich Schwächen, aber anderswo gibt es den Wagen gar nicht, als Kleinserienmodell könnte er wohl auch noch einiges teurer sein und Wagenkasten und Inneneinrichtung sind wirklich nett gemacht.

RP25-Radsätze für das Fahrwerk kamen nach Mailkontakt von Luck … es gibt keine Spitzen- oder Zapfenlager, die Radsätze rollen in passenden, U-förmigen Halterungen am Fahrwerk und die Lager usw. sind einfach „davorgebaut“ (und nebenbei sehr empfindlich). Außerdem mussten die Radsätze kleiner sein … mit den Originalradsätzen war die „Laube“ schon sehr hochbeinig und überpufferte jeden Nachbarwagen problemlos …

Da der Wagen auch „untenrum“ eher sparsam ist, bekam er zuerst mal einen Batteriekasten mit passenden Halterungen und unter der Toilette ein Fallrohr. Eventuell werde ich mich da noch ein wenig weiter austoben, damit’s weniger „nackig“ wirkt. Dass der Wagen keine Nachbildungen einer Bremsanlage besitzt, ist auch noch etwas, was geändert gehört, wie ich meine.

„Obenrum“ gab es ein paar freistehende Griffe und einen Abzug für den Ofen im Wagen (damit das mit Kaffee und Tee auch wirklich klappt …), dazu eine neue Lackierung, eine neue Beschriftung (die irgendwie „steif“ war und so leider aus der Nähe betrachtet doch recht gut als solche zu erkennen ist) und etwas Alterung. Ganz fertig bin ich hier noch nicht, aber für den Einsatz beim FREMO-Treffen reicht es wohl so für den Anfang.